94 Millionen Franken fliessen zu den Baselbieter Empfängergemeinden
Die Baselbieter Gebergemeinden bezahlen 2026 insgesamt 71 Millionen Franken und die Empfängergemeinden erhalten 93,9 Millionen. Die Differenz von 23 Millionen stammt aus dem Ausgleichsfonds. Die Regierung hat am Dienstag den entsprechenden Finanzausgleich verfügt.

16 Gemeinden mit einer Steuerkraft über dem Ausgleichsniveau bezahlen in den Ressourcenausgleich ein. In den restlichen 70 Gemeinden liegt die Steuerkraft unterhalb des Ausgleichsniveaus.
Die grössten Gebergemeinden sind gemäss kantonaler Statistik Allschwil mit 15,6 Millionen Franken und Binningen mit 12,9 Millionen. Die Unterbaselbieter Gemeinden übernehmen den Löwenanteil: Der Bezirk Arlesheim beteiligt sich mit rund 68 Millionen Franken im Ressourcenausgleich. Zu den Ausnahmen in diesem Bezirk gehören die Empfängergemeinden Aesch, Birsfelden und Ettingen. Birsfelden ist mit 9,2 Millionen die grösste Empfängergemeinde im Kanton, gefolgt von Gelterkinden im «Empfänger-Bezirk» Sissach mit 5,3 Millionen.
Neben dem Ressourcenausgleich unter den Gemeinden bezahlt der Kanton den Gemeinden verschiedene Lastenabgeltungen. Er richtet dieses Jahr rund 22,7 Millionen Franken an Gemeinden mit überdurchschnittlichen Lasten in den Bereichen Bildung, Sozialhilfe und Nicht-Siedlungsfläche aus. Dabei kommen Gemeinden wie Allschwil mit hohen Schülerzahlen in den Genuss dieser Lastenabgeltung.









