12 von 14 Liestaler Fasnachtslokalen werden nach Kontrollen öffnen
Die Abteilung Sicherheit der Stadt Liestal hat 14 Fasnachtsbeizen und Cliquenkeller auf die Einhaltung von Brandschutzvorschriften kontrolliert. 12 von ihnen werden während der Liestaler Fasnacht offen sein, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Die beiden Lokale, die nicht öffnen werden, haben selber verzichtet, wie Pascale Meschberger (SP), Stadträtin für Sicherheit und Soziales, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
Nach bestandenen Nachkontrollen können 12 der Lokale während der Fasnacht öffnen, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Sie seien jedoch alle auf eine maximale Gästezahl von 50 Personen beschränkt. Die Betreibenden hätten «grossen Willen» gezeigt, Mängel zu beheben.
In allen kontrollierten Lokalen waren zunächst Mängel festgestellt worden, wie der Stadtrat schreibt, etwa bezüglich Fluchtwegsignalisation, ungenügender Elektroinstallationen sowie entflammbarer Wandverkleidungen oder Dekorationsmaterial.
Der Stadtrat hat die Kontrollen «pragmatisch» in Zusammenhang mit der Erteilung von Gelegenheitswirtschaftspatenten durchgeführt, wie er weiter schreibt. Die Zuständigkeiten zwischen Gebäudeversicherung und Gemeinden seien nicht restlos geklärt. Die Kontrollen seien auf Wunsch vieler Betreibender erfolgt.
Mit dem Thema auseinandergesetzt habe sich der Stadtrat im Nachgang an die Brandkatastrophe von Crans-Montana (VS), heisst es. An Neujahr sind dort bei einem Brand in einem Lokal 41 Menschen getötet und über 100 verletzt worden.






