Witkoff: Iran prahlte mit elf Atombomben in Reichweite

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USA,

Noch während der Atomverhandlungen mit den USA hat sich der Iran nach Darstellung Washingtons gerühmt, genug hochangereichertes Uran für elf Atombomben zu besitzen.

ARCHIV - Der Nahost-Beauftragte der Vereinigten Staaten Steve Witkoff (r.) und der US-Amerikaner Jared Kushner (r) kommen zu einem Treffen der «Koalition der Willigen» zur Ukraine im ...
ARCHIV - Der Nahost-Beauftragte der Vereinigten Staaten Steve Witkoff (r.) und der US-Amerikaner Jared Kushner (r) kommen zu einem Treffen der «Koalition der Willigen» zur Ukraine im ... - Keystone/AP/Michel Euler

Dies berichtet der US-Sondergesandte Steve Witkoff nun in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.

«Beide iranischen Unterhändler sagten ganz offen und ohne Scham, dass sie 460 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran kontrollierten und sich bewusst seien, dass damit elf Atombomben hergestellt werden könnten», berichtete Witkoff. «Sie waren stolz darauf, dass sie alle möglichen Kontrollmechanismen umgangen hatten, um an einen Punkt zu gelangen, an dem sie elf Atombomben hätten herstellen können.»

Witkoff hatte zusammen mit dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, die inzwischen gescheiterten Atomverhandlungen für die US-Seite geführt. Seit Samstag greifen die USA und Israel Ziele im Iran an. Teheran reagiert mit Angriffen auf Israel sowie auf die Golfregion.

Gleich zu Beginn der Gespräche habe Teheran auf sein «unveräusserliches Recht» zur Anreicherung seines Kernbrennstoffs bestanden, berichtete Witkoff. Er und Kushner hätten entgegnet, der US-Präsident habe das Recht, den Iran daran zu hindern. Witkoff bekräftigte seine Behauptung, dass sich Irans hochangereichertes Uran binnen sieben bis zehn Tagen zu waffenfähigem Material hätte weiter anreichern lassen können.

Bereits im Sommer 2025 hatte Israel Ziele im Iran bombardiert. Teheran feuerte daraufhin ballistische Raketen auf Israel. Die USA griffen gut eine Woche später ein und bombardierten im Militäreinsatz «Mitternachtshammer» Anreicherungsanlagen in Natans und Fordo sowie eine Atomeinrichtung in Isfahan. Trump sprach damals von einer völligen Zerstörung der Anlagen.

Witkoff beschrieb die jüngsten, erfolglosen Bemühungen um ein Abkommen: Trump habe ihn und Kushner zu den Gesprächen mit den Iranern geschickt, «um festzustellen, ob sie ernsthaft an einem Abkommen interessiert waren». Die USA hätten Teheran eine zehnjährige, vollständige Aussetzung der Urananreicherung vorgeschlagen. «Sie lehnten ab. Das zeigte uns in diesem Moment, dass sie nicht die Absicht hatten, etwas anderes zu tun als die Anreicherung fortzusetzen, mit dem Ziel einer Bewaffnung.»

Details zu dem US-Angebot nannte Witkoff nicht. «Wir sind dort hineingegangen und haben versucht, mit ihnen ein faires Abkommen zu schliessen». Doch spätestens am Ende des zweiten Treffens sei klar gewesen, dass das unmöglich sei.

Kommentare

User #6083 (nicht angemeldet)

Donnie und seine Freunde wollen das US-Öl teurer verkaufen und dafür auch das venezuelanische Öl an sich reissen. Doch das soll die Öffentlichkeit ja nicht erfahren, wie so vieles (Epstein, Putin, usw.). Follow the money.

User #2036 (nicht angemeldet)

Iran hat auch nie behauptet, Israel vernichten zu wollen. Also mal Ehrlich.

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