Wieder gewaltsame Vorfälle in Gaza
Im Gazastreifen haben Extremisten trotz geltender Waffenruhe israelischen Armeeangaben zufolge ein Geschoss Richtung Israel gefeuert. Dieses habe jedoch sein Ziel verfehlt, teilte Israels Militär mit.

Medizinische Kreise meldeten unterdes, dass ein elf Jahre altes Mädchen durch israelisches Armeefeuer im Norden des Palästinensergebiets ums Leben gekommen sei. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie habe keine Kenntnis über Opfer in der Gegend.
Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete zudem drei Tote und mehrere Verletzte bei einem israelischen Drohnenangriff auf ein Zelt im Süden des Gazastreifens. Demnach sollen dort Vertriebene untergebracht gewesen sein. Unter den Todesopfern waren laut Wafa auch Minderjährige. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Israels Armee teilte mit, sie gehe dem Bericht nach.
Mit Blick auf das fehlgeschlagene Geschoss sagte das israelische Militär derweil, es sei aus der Stadt Gaza, die ebenfalls im Norden des Gebiets liegt, abgefeuert worden. Das Geschoss sei in der Nähe eines Spitals im Gazastreifen eingeschlagen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Von wem der Angriff ausging, war zunächst unklar.
Israels Armee teilte weiterhin mit, sie habe den Abschussort angegriffen. Auch Augenzeugen im Gazastreifen bestätigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass eine Rakete in der Stadt Gaza abgeschossen worden und in dem Küstenstreifen niedergegangen sei.
Seit dem 10. Oktober 2025 gilt eigentlich eine Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas. Es gibt dennoch immer wieder gewaltsame Vorfälle.










