Von der Leyen sichert Grönländern Unterstützung zu

    Keystone-SDA
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    Zypern,

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Grönland nach den ergebnislos verlaufenden Gesprächen in Washington weitere Unterstützung der EU zugesichert. «Grönland kann politisch, wirtschaftlich und finanziell auf uns zählen», sagte die deutsche Spitzenpolitikerin am Rande von politischen Gesprächen in Zypern bei einer Pressekonferenz. Die Sicherheit der Arktis sei zwar in erster Linie Sache der Nato, auch für die EU seien die Region und deren Sicherheit aber ein zentrales Thema und enorm wichtig.

    ARCHIV - Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Michael Kappeler

    «Das ist unter anderem der Grund, warum wir unsere Investitionen und die Unterstützung Grönlands verstärken», sagte von der Leyen. Sie verwies dabei auf Haushaltspläne, nach denen der Umfang der finanziellen Unterstützung für Grönland verdoppelt werden soll und auf die bereits 2024 erfolgte Einrichtung eines EU-Büros auf der Insel.

    Letzteres soll die Zusammenarbeit mit der grönländischen Regierung und der Bevölkerung weiter stärken. «Die Europäische Union geniesst in Grönland einen sehr guten Ruf, und wir setzen sehr auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die wir haben», sagte sie. Die Arbeit zur arktischen Sicherheit wolle man mit Verbündeten und Partnern, einschliesslich der Vereinigten Staaten, fortsetzen.

    Von der Leyen äusserte sich in Zypern erstmals öffentlich zu Grönland nach erfolglos geendeten Gesprächen am Mittwoch in Washington. Bei diesem hatten der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen und die für Aussenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt versucht, den Amerikanern klarzumachen, dass die USA keinen Anspruch auf Grönland haben und dass die grösste Insel der Welt nicht zum Verkauf steht.

    Schon direkt vor dem Treffen mit US-Aussenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance hatte Präsident Donald Trump noch einmal deutlich gemacht, dass er nicht daran denke, sein Interesse an dem rohstoffreichen Grönland aufzugeben. Er verwies dabei erneut auf strategische Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten, die sich angeblich nicht über die Nato schützen liessen.

    Rasmussen konstatierte nach dem Austausch mit Rubio und Vance «fundamentale» Meinungsverschiedenheiten. Als Zeichen der Solidarität mit Dänemark und Grönland kündigten Deutschland und andere EU-Staaten eine Militärmission für das Land an. Die Bundeswehr beteiligt sich mit 13 Soldaten an dem mehrtägigen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel.

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    Kommentare

    User #2477 (nicht angemeldet)

    Sie sichert nur ihr Konto!

    User #5397 (nicht angemeldet)

    Sie hat sicher per SMS ein Paar Mia geschickt?!?

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