USA und Iran pausieren Verhandlungen in Genf

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Genève,

Die USA und der Iran haben ihre womöglich entscheidenden Atomverhandlungen nach rund drei Stunden vorerst unterbrochen.

Iran USA Verhandlungen Genf
Der Aussenminister Omans, Sayyid Badr bin Hamad Al Busaidi (rechts), trifft sich im Rahmen der laufenden iranisch-amerikanischen Verhandlungen am Donnerstag, 26. Februar 2026, in Genf mit dem Sonderbeauftragten des Weissen Hauses, Steve Witkoff (Mitte), und Jared Kushner. - keystone

Die Delegationen beider Staaten kämen in Genf nun jeweils zu eigenen Beratungen zusammen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Am Abend sollen die Verhandlungen demnach fortgesetzt werden.

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet derlei Absichten und zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.

Der Vermittler Oman bestätigte die Verhandlungspause. «Wir haben heute in Genf kreative und positive Ideen ausgetauscht, und nun haben sowohl die US-amerikanischen als auch die iranischen Unterhändler eine Pause eingelegt. Wir werden später am Tag weitermachen», schrieb Aussenminister Badr al-Bussaidi auf X.

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Kommentare

User #1139 (nicht angemeldet)

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