Serbien: Sprengstoff an Gas-Pipeline nach Ungarn entdeckt

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Bern,

In Serbien sind nach Angaben von Präsident Aleksandar Vucic an einer Gas-Pipeline nach Ungarn «Sprengstoff in verheerender Kraft» sowie die dazugehörigen Zündschnüre gefunden worden. Er habe darüber bereits telefonisch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban gesprochen, teilte Vucic auf Instagram mit.

ARCHIV - Viktor Orban (l), Ministerpräsident von Ungarn, gibt Aleksandar Vucic, Präsident von Serbien, nach einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche im Serbien-Palast die Hand...
ARCHIV - Viktor Orban (l), Ministerpräsident von Ungarn, gibt Aleksandar Vucic, Präsident von Serbien, nach einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche im Serbien-Palast die Hand... - Keystone/AP/Darko Vojinovic

Orban bestätigte das Telefonat mit Vucic und kündigte für Sonntagnachmittag eine Krisensitzung des Verteidigungsrats seines Landes an. In einer Woche, am 12. April, steht in Ungarn die Parlamentswahl an. Die Ermittlungen zu dem Sprengstoff-Fund würden andauern, erklärten Vucic und Orban, die seit langem gute Beziehungen pflegen.

Man habe den Sprengstoff nahe der Ortschaft Velebit an der ungarischen Grenze an der Pipeline Balkan Stream gefunden, erklärte Vucic weiter. Die Pipeline transportiert russisches Erdgas von der Türkei über Bulgarien, Serbien und Ungarn.

Kommentare

User #5167 (nicht angemeldet)

An den roten Kommentar, SRF berichtete gestern um ca. 16.00 Uhr darüber. Der Spiegel auf FB vor ca. 5 Stunden. Wahrscheinlich noch andere Medien. Ich wünsche einen schönen Restmontag!

User #5202 (nicht angemeldet)

Wenns die Ukrainer gewesen wären, wäre jetzt die Pumpstation zerstört.

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