US-Präsident Joe Biden wirft dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, das Projekt der europäischen Einigung und das transatlantische Bündnis schwächen zu wollen. Für Russland sei es einfacher einzelne Länder unter Druck zu setzen und zu bedrohen, als sich mit starken, geeinten Bündnissen anzulegen, sagte Biden am Freitag in einer Videoschalte der Münchner Sicherheitskonferenz.
Münchner Sicherheitskonferenz - US-Präsident Biden
19.02.2021, USA, Washington: Joe Biden, Präsident der USA, spricht aus dem East Room im Weissen Haus, während er an der virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz teilnimmt. Biden will auf der Sicherheitskonferenz die Bedeutung der Demokratie für die Partnerschaften der USA betonen. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gehe nicht darum, den Kalten Krieg wieder aufleben zu lassen, aber Russlands Provokationen dürften nicht unbeantwortet bleiben, forderte er.

Die USA und Europa müssten daher auch stets zur «Souveränität und territorialen Integrität» der Ukraine stehen. Es gehe darum, eine Zukunft zu schaffen, in der alle Länder «ihren Weg frei bestimmen können, ohne die Bedrohung von Gewalt oder Druck», sagte Biden.

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