US-Kongress stimmt für Beschränkung von Trumps Militär-Befugnissen gegen Teheran

    AFP
    AFP

    USA,

    Der US-Kongress hat eine Resolution verabschiedet, mit der die militärischen Befugnisse von Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran beschnitten werden sollen.

    US-Kongress
    US-Kongress - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der US-Kongress beschliesst, die Militär-Befugnisse von Donald Trump zu beschränken.
    • Nach dem Senat passiert die Resolution auch das Repräsentantenhaus.
    • Der US-Präsident wird jedoch wohl sein Veto gegen die Resolution einlegen.

    Der bereits im Senat beschlossene Text passierte am Mittwoch mit 227 zu 186 Stimmen auch das Repräsentantenhaus. Die Massnahme ist allerdings weitgehend symbolisch: Trump dürfte sein Veto gegen die Resolution einlegen.

    Der Text untersagt dem Präsidenten den Einsatz militärischer Gewalt gegen Teheran ohne vorherige Genehmigung des Kongresses. Allerdings erlaubt er ausdrücklich Massnahmen, um einen drohenden Angriff gegen die USA zu verhindern.

    Angriff auf Soleimani

    Die Resolution ist eine Reaktion auf die von Trump befohlene Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani bei einem US-Drohnenangriff im Irak Anfang Januar.

    Der Angriff hatte die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskalieren lassen und beide Staaten an den Rand eines Krieges gebracht. Viele Parlamentarier fühlten sich von Trump übergangen und nach dem Drohnenangriff nur unzureichend über die Beweggründe informiert.

    Im Senat stimmten im Februar auch acht Vertreter von Trumps Republikanern für die Resolution. Für den Präsidenten war das ein empfindlicher Dämpfer.

    Allerdings dürfte Trump nun sein Veto gegen die Resolution einlegen. Um das zu überstimmen, wäre in beiden Kongresskammern wiederum eine Zweidrittelmehrheit nötig. Das gilt als ausgeschlossen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Mar-a-Lago
    265 Interaktionen
    Angriffs-Ziele?
    Donald Trump
    18 Interaktionen
    Tötung verteidigt
    Trump
    92 Interaktionen
    «Verrückt»
    Kärcher
    18 Interaktionen
    40 Leute im Einsatz

    MEHR IN POLITIK

    New York
    macron
    New York
    melania
    3 Interaktionen
    New York

    MEHR AUS USA

    Taylor Swift
    2 Interaktionen
    Los Angeles
    premier Andy Burnham
    2 Interaktionen
    New York
    Iran-Krieg
    1 Interaktionen
    New York
    1 Interaktionen
    New York