Urteil im Terrorprozess um Taylor-Swift-Konzerte erwartet
In Österreich hat der voraussichtlich letzte Tag im Prozess um mutmassliche Anschlagspläne auf ein Konzert von US-Star Taylor Swift begonnen.

Vor dem Landesgericht Wiener Neustadt werden am Vormittag die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Danach werden sich die acht Geschworenen zur Beratung zurückziehen. Mit einem Urteil ist am Nachmittag oder am Abend zu rechnen.
Der angeklagte 21-jährige Islamist hat gestanden, im August 2024 ein Attentat vor dem zur Konzertbühne umgebauten Ernst-Happel-Stadion in Wien geplant zu haben. Er wollte laut Staatsanwaltschaft unter den Fans von Taylor Swift mit Messern und einer Bombe ein Blutbad anrichten.
Kurz vor dem Konzert wurde der Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln nach einem Tipp eines ausländischen Geheimdiensts festgenommen. Alle drei geplanten Konzerte wurden vom Veranstalter vorsorglich abgesagt.
Für dieses Terrordelikt drohen dem Angeklagten bis zu 7,5 Jahre Haft. Die Justiz wirft dem jungen Mann und einem weiteren Angeklagten darüber hinaus die Bildung einer Terrorzelle vor. Sie hätten einen dritten Islamisten bei einem Anschlag auf saudische Sicherheitskräfte in Mekka unterstützt. Dies wird von der Anklage als Beihilfe zum versuchten Mord gewertet. Darauf steht eine Höchststrafe von bis zu 20 Jahren.














