Die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich auf ein neues gemeinsames Budget für Uno-Friedensmissionen geeinigt.
Ein UN-Blauhelmsoldat im Osten der DR Kongo
Ein UN-Blauhelmsoldat im Osten der DR Kongo - AFP/Archiv

Ein Resolutionsentwurf sei am Dienstag (Ortszeit) vom für Finanzangelegenheiten zuständigen Ausschuss der Uno-Generalversammlung angenommen worden, hiess es aus Diplomatenkreisen. Das Budget liegt demnach bei rund 6,5 Milliarden Dollar und gilt für ein Jahr.

Die Uno-Generalversammlung werde die Resolution am Mittwoch offiziell verabschieden. Die Friedens-Missionen mit weltweit rund 100'000 Blauhelm-Soldaten können damit weitergeführt werden.

Zuvor hatten es die Mitgliedsstaaten zunächst nicht geschafft, sich auf ein gemeinsames Budget für die Uno-Friedensmissionen zu einigen. Dies hätte ein Einfrieren aller Missionen zur Folge haben können.

Aus Diplomatenkreisen hiess es, dass China und mehrere afrikanische Staaten eine Einigung blockiert hatten. Die chinesische Uno-Vertretung betonte, China spiele immer eine konstruktive Rolle und fördere den Fortschritt des Komitees in der letzten Phase.

Die Uno unterhält derzeit rund 20 Friedensmissionen in Konfliktregionen auf der ganzen Welt. Die Missionen und der dafür vorgesehen Haushalt laufen jeweils von Anfang Juli bis Ende Juni.

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