UN-Chef über Nachfolge: «Eindeutig Zeit für eine Frau an der Spitze»

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USA,

Der Ende des Jahres aus dem Amt scheidende UN-Generalsekretär António Guterres hat sich noch einmal klar für eine Frau als Nachfolgerin ausgesprochen. «Es ist eindeutig Zeit für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen», sagte Guterres bei seiner traditionellen Jahresauftaktpressekonferenz in New York. «Da habe ich keinen Zweifel.»

ARCHIV - UN-Generalsekretär António Guterres informiert die Presse im Anschluss an eine geschlossene Sitzung zum Thema Jemen. Foto: Bianca Otero/ZUMA Press Wire/dpa
ARCHIV - UN-Generalsekretär António Guterres informiert die Presse im Anschluss an eine geschlossene Sitzung zum Thema Jemen. Foto: Bianca Otero/ZUMA Press Wire/dpa - Keystone/ZUMA Press Wire/Bianca Otero

Guterres ist seit 2017 Generalsekretär, die zweite und letzte Amtszeit des Portugiesen läuft Ende 2026 aus. Bis dahin muss die Nachfolge geregelt werden. In der Geschichte der Vereinten Nationen hatte bislang noch keine Frau das Spitzenamt inne. «Aber die Wahrheit ist – ob bei den Vereinten Nationen oder in den Führungspositionen der mächtigsten Länder der Welt -, es ist an der Zeit, Frauen zu sehen», sagte Guterres.

Über den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Guterres stimmt die UN-Vollversammlung auf Vorschlag des UN-Sicherheitsrats ab. Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, die frühere deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock, hat sich ebenfalls für eine Frau ausgesprochen und die Mitgliedsländer aufgefordert, ihre Kandidatinnen und Kandidaten bis Anfang April zu nominieren. Bislang gibt es offiziell nur einen Kandidaten – den 64 Jahre alten Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Rafael Grossi. Er wurde von seinem Heimatland Argentinien nominiert.

Kommentare

User #4457 (nicht angemeldet)

UNO wird langsam aber sicher zum korrupten Club.

User #2220 (nicht angemeldet)

Dann wird alles besser als gut, wie die letzten Jahrzehnte gezeigt haben.

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