Ukraines neuer Präsident ist nach ersten Tagen im Amt «ein wenig schockiert»

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    Die ersten Tage als ukrainischer Präsident waren für Wolodymyr Selenskyj nach eigenen Worten «ein bisschen schockierend».

    Wolodymyr Selenskyj
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Selenskyj überrascht von den vielen Herausforderungen.

    Der 41-Jährige begründete dies am Donnerstag am Rande einer Buchmesse in Kiew mit der «vielen Arbeit», die ihn erwartet. Selenskyj kündigte zudem an, seinen Amtssitz verlegen zu wollen.

    Derzeit befindet sich das Präsidentenbüro im Zentrum der Hauptstadt Kiew in einem massiven Gebäude aus der Sowjet-Ära. «Ich mag die Atmosphäre, das Gebäude nicht», sagte Selenskyj der Nachrichtenagentur AFP. Ein Umzug wäre aber mit vielen Schwierigkeiten verbunden, räumte er ein.

    Der ehemalige Komiker hatte im April die Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Petro Poroschenko haushoch gewonnen. Am Montag wurde er offiziell in sein Amt eingeführt. In seiner Antrittsrede kündigte er die Auflösung des Parlaments an. Für den 21. Juli setzte er vorgezogene Parlamentswahlen an. Selenskyj verfügt derzeit im Parlament über keine eigene Mehrheit.

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