Tote und Verletzte durch Sprengkörper und russischen Beschuss

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Bern,

Im nordostukrainischen Gebiet Sumy sind mindestens zwei Zivilisten durch explosive Gegenstände getötet worden.

ARCHIV - Ein MSLR-Raketenstab ist bei einem Waldbrand nach einem russischen Angriff in der Nähe von Slowjansk zu sehen. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
ARCHIV - Ein MSLR-Raketenstab ist bei einem Waldbrand nach einem russischen Angriff in der Nähe von Slowjansk zu sehen. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

Einer Mitteilung des Militärgouverneurs Oleh Hryhorow bei Telegram zufolge wurden ein Mann und eine Frau in der Gemeinde Swessa beim Löschen von brennendem Gras durch die Explosion eines Sprengkörpers tödlich verletzt.

Ebenso in Swessa seien zwei weitere Männer bei der Fahrt mit einem Traktor auf einen explodierenden Sprengkörper geraten. Beide mussten demnach mit Splitterverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Hryhorow warnte vor Sprengkörpern, die von russischen Drohnen abgeworfen werden. Die Gemeinde Swessa liegt nur etwa zehn Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

Zuvor wurde in der ostukrainischen Stadt Slowjansk mindestens ein Mensch durch russischen Raketenwerferbeschuss getötet. Fünf weitere wurden nach Angaben des Militärgouverneurs der Region Donezk, Wadym Filaschkin, verletzt. Russische Truppen sind nur noch gut 20 Kilometer von der Stadt entfernt. Von der Vorkriegsbevölkerung von über 100.000 Menschen harren nur noch rund 40 Prozent in Slowjansk aus.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion.

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