Nach der Gastgeberrolle für zwei G7-Gipfel hintereinander will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorerst keine internationalen Gipfel mehr im Land haben.
US-Präsident Joe Biden und Markus Söder mit Trachtlern
US-Präsident Joe Biden und Markus Söder mit Trachtlern - AFP/Archiv

«Auf absehbare Zeit haben wir unsere Pflicht getan mit so grossen Gipfeln, jetzt dürfen mal andere zeigen, ob sie das genauso gut können», sagte Söder am Dienstag in München im Anschluss an eine Sitzung seines Kabinetts.

Der G7-Gipfel tagte in diesem Jahr genau wie im Jahr 2015 im bayerischen Schloss Elmau. Grundsätzlich zeigte sich Söder aber zufrieden mit dem Verlauf des G7-Gipfels aus Sicht des Gastgeberbundeslands. «Das G7-Fazit für Bayern ist sehr, sehr positiv.» So sei das Sicherheitskonzept überzeugend gewesen.

Nach einer Diskussion vor allem in sozialen Netzwerken über bayerische Folklore am Rande der Gipfelgespräche sagte Söder, alle Staatsgäste hätten «diese besondere Kultur» sehr genossen. Trachtler oder Blasmusiker seien «hervorragende Repräsentanten für unser Land» gewesen.

Söder riet anderen Bundesländern, als Gastgeber bei künftigen Gipfeln entsprechend eigene Akzente zu setzen. Je nach Region könnten sie bei den Empfängen etwa einen Shantychor oder einen Bergmannschor auftreten lassen.

Mehr zum Thema:

G7-Gipfel