Sieben Migranten sterben auf dem Weg zu den Kanaren

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    Spanien,

    Mindestens sieben Migranten sind bei der Überfahrt zu den Kanarischen Inseln ums Leben gekommen.

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    Ein Boot mit Migranten. (Archivbild) - keystone

    Zwei Leichen seien auf einem Boot gefunden worden, das in der Nacht zum Montag rund 150 Kilometer nordöstlich von Lanzarote mit 132 Überlebenden an Bord geborgen worden sei, teilte der spanische Seenotrettungsdienst mit. Nach Aussagen von Überlebenden waren fünf weitere Insassen des Bootes während der Überfahrt ins Wasser geworfen worden.

    Informationen dazu, ob die fünf Menschen lebend über Bord geworfen wurden und anschliessend ertranken oder bereits tot waren, bevor ihre Leichen ins Meer geworfen wurden, lagen zunächst nicht vor. An Bord soll es den Aussagen zufolge zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen sein. Unter den geretteten Insassen seien 120 Männer und zwölf Frauen, hiess es. Das Boot sei inzwischen in den Hafen der Lanzarote-Hauptstadt Arrecife gebracht worden.

    Ein weiteres Migrantenboot mit 59 Menschen wurde den Angaben zufolge ebenfalls nach Lanzarote gebracht. Somit wurden in der Nacht 191 Menschen aus zwei Booten gerettet. Bereits am Sonntag waren zudem 107 Migranten auf der Kanareninsel El Hierro angekommen, darunter fünf Frauen und drei Minderjährige. Zwei von ihnen wurden ins Spital gebracht.

    Die Kanaren-Route gilt als eine der gefährlichsten für Migranten, um nach Europa zu gelangen. Vom 1. Januar bis zum 15. Oktober 2026 erreichten nach Angaben des spanischen Innenministeriums 8.970 Migranten auf dem Seeweg die Inselgruppe. Damit verzeichneten die Kanaren weiterhin die höchsten Ankunftszahlen aller spanischen Regionen, obwohl die Zahl gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 33 Prozent zurückging.

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