Schweiz und Deutschland bekräftigen ihre Zusammenarbeit

Keystone-SDA
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Deutschland,

Bundespräsident Guy Parmelin hat am Dienstag in Berlin den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz getroffen. Im Zentrum des Gesprächs standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die europäische Sicherheit und die Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union.

Friedrich Merz
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz - keystone

Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen gleichgesinnten Partnern sei in der anspruchsvollen geopolitischen Lage besonders gross, hiess es am Dienstag nach dem Treffen in Berlin. Bundespräsident Guy Parmelin und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz erörterten zudem die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Dafür brauche es gemäss beiden Seiten den Abbau von Handelshemmnissen, Nachhaltigkeit, die digitale Transformation sowie Innovation.

Deutschland und die Schweiz seien sprachlich und geografisch eng verbunden, auch wegen zehntausender Grenzpendler, sagte der Merz bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundespräsidenten. Beide Volkswirtschaften profitierten davon.

Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner der Schweiz, umgekehrt ist die Schweiz der siebtwichtigste Partner für Deutschland. Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern wuchs im Jahr 2025 um 8,6 Prozent, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in der Mitteilung weiter schrieb. Auch in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation sei Deutschland der wichtigste Partner für die Schweiz.

Im Gesprächsteil zur europäischen Sicherheitsarchitektur thematisierten Parmelin und Merz den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen. Die europäischen Staaten müssten mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit übernehmen, waren sich beide einig. Die Schweiz unterstütze die Friedensbemühungen in Europa unter anderem mit dem diesjährigen Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Die Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU) waren ebenfalls Teil des Gesprächs. Der Bundespräsident erläuterte die bevorstehenden Schritte bezüglich des geplanten Pakets von Abkommen, das die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU stabilisieren und weiterentwickeln soll.

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Kommentare

User #1659 (nicht angemeldet)

Darf man hier wenigstens noch frei atmen??? :))))

User #1162 (nicht angemeldet)

Die Schweiz sollte Deutschland jetzt unbedingt eine neue radikal vorteilhafte Zusammenarbeit anbieten, dies aber nur für den Fall, dass Deutschland bis spätestens 2030 aus der EU ausgetreten ist.

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