Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Ergebnisse des dreitägigen G7-Gipfels als «Signal der Klarheit und Stärke» gewürdigt.
Scholz zum Abschluss des G7-Gipfels in Elmau
Scholz zum Abschluss des G7-Gipfels in Elmau - AFP

Die Abschlusserklärung der G7-Chefs demonstriere «die grosse Kraft demokratischer Bündnisse», sagte Scholz am Dienstag nach Abschluss der Beratungen auf Schloss Elmau in Bayern. «Ich glaube, dass diese Gipfeltreffen weiter von grösster Bedeutung sind», sagte er. «Es ist grosses Vertrauen entstanden.»

Der Gipfel der sieben grossen westlichen Industriestaaten sende drei Botschaften aus, sagte Scholz. Die G7-Staaten stünden erstens gemeinsam für die Unterstützung der Ukraine. Sie engagierten sich zweitens im Kampf gegen den Hunger in der Welt. Und sie behielten drittens die «langfristigen Aufgaben» wie den Klimaschutz im Blick, sagte er.

Besonders breiten Raum in den Beratungen habe der Krieg in der Ukraine eingenommen, sagte der Kanzler. «Wir sind uns einig: Präsident Putin darf diesen Krieg nicht gewinnen», sagte Scholz. «Wir werden weiter die wirtschaftlichen und politischen Kosten dieses Krieges für Präsident Putin und sein Regime in die Höhe treiben.» Dafür sei es wichtig «zusammenzustehen auch auf der langen Strecke».

In den Beratungen sei es auch schon um den Wiederaufbau der Ukraine gegangen, sagte der Kanzler. «Wir brauchen einen Marshallplan für die Ukraine», hob er hervor. Die G7 seien bereit, dafür Geld zu mobilisieren.

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