Recep Tayyip Erdogan

    Putin und Erdogan telefonieren zu Getreidekrise und Syrien

    Keystone-SDA
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    Türkei,

    Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan haben per Telefon Gespräche geführt. Es ging um die Getreidekrise und die Lage in Syrien.

    Putin
    Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin. (Archivbild) - POOL/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Putin und Erdogan haben zur Getreidekrise und zu Syrien telefoniert.
    • Der Kreml teilte mit, es sei auch um die wirtschaftliche Zusammenarbeit gegangen.

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben über mögliche Lösungen des Streits um Getreideexporte aus der Ukraine telefoniert.

    Es sei Zeit für die Vereinten Nationen, den Plan für einen Getreidekorridor durch das Schwarze Meer umzusetzen, hiess am Montag in einer Mitteilung des türkischen Präsidialamts.

    Der Kreml teilte mit, es sei auch um die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder gegangen. Die Rede war darüber hinaus von einem geplanten «russisch-türkischen Treffen auf höchster Ebene» in nächster Zeit. Details wurden nicht genannt.

    Moskau streitet Blockade ab

    Russland hatte sich zuletzt gesprächsbereit in Bezug auf die Getreidevorräte gezeigt, die seit Beginn des Krieges Ende Februar in der Ukraine feststecken.

    Zugleich streitet Moskau, das den Krieg begonnen hat, aber immer wieder vehement ab, Weizenexporte zu verhindern und so die Lebensmittelsicherheit in der Welt in Gefahr zu bringen. Viele westliche Politiker und auch die Ukraine selbst machen Russland hingegen ganz klar für die Situation verantwortlich.

    Lage in Syrien besprochen

    Putin und Erdogan besprachen bei ihrem Telefonat Angaben beider Seiten zufolge auch die Lage in Syrien. Erdogan habe sich für die Verlängerung des grenzüberschreitenden Hilfsmechanismus in Syrien ausgesprochen, hiess es aus Ankara.

    Die Regelung, die am Sonntag ausgelaufen war, hatte den Vereinten Nationen erlaubt, wichtige Hilfsgüter über die Grenze auch in Teile Syriens zu bringen, die nicht von der Regierung kontrolliert werden.

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte sich aber nicht auf eine Verlängerung des Mechanismus einigen können. Russland hatte am vergangenen Freitag sein Veto gegen einen Resolutionsentwurf eingelegt, der eine Fortsetzung um ein weiteres Jahr vorsah. Eine Gegenresolution von Russland, nach der der Grenzübergang Bab al-Hawa für sechs Monate offen bleiben sollte, fand ebenfalls keine Mehrheit.

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