Putin: Ukraine hat 100 russische Schiffe beschädigt

    Keystone-SDA
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    Kirgisistan,

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat Schäden an etwa 100 Schiffen des Landes durch ukrainische Drohnenangriffen eingeräumt. Zugleich betonte der Kremlchef, dass die Ukraine nicht in der Lage sei, Russland mit ihren Attacken kritische Schäden zuzufügen.

    Wladimir Putin
    Der russische Präsident Wladimir Putin. - keystone

    «Ich denke, dass sie uns einen realen Schaden verursacht haben», sagte Putin am Dienstag in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek vor Journalisten. «Es sind Menschen gestorben, Seeleute, darunter auch ausländische», sagte er. Es seien auch Bürger Aserbaidschans und der Türkei seien getötet worden.

    Der Gesamtschaden der Attacken liege nach vorläufigen Berechnungen bisher bei einem Prozent des russischen Bruttoinlandsprodukts, sagte Putin. «Das ist kein kritischer Schaden für uns. Und sie können uns auch keinen kritischen Schaden zufügen», behauptete der Präsident. Die Ukraine hatte insbesondere im Schwarzen und dem benachbarten Asowschen Meer Öltanker und Getreidefrachter attackiert.

    Kiew weitete zuletzt seine Schläge mit weitreichenden Drohnen auf das russische Hinterland deutlich aus. Immer wieder gingen dabei auch Ölraffinerien und Logistikzentren in Flammen auf. Putin sagte, dass der Schutz für die Raffinerien inzwischen deutlich verbessert worden sei. Unternehmen hatten beklagt, dass der russische Staat – anders als von Putin immer wieder versprochen – kein Garant für die Sicherheit sei.

    Die Ukraine will dem Land durch die wirtschaftlichen Schäden die Finanzierung der Kriegsmaschinerie erschweren. Putin wiederholte nun Äusserungen aus einem Interview, wonach Kiew die «Büchse der Pandora» geöffnet habe. Er drohte mit noch zerstörerischen Luftschlägen als bisher schon.

    Vor allem hat das russische Militär nun die Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine deutlich verschärft. Die Führung in Kiew beklagt ebenfalls Milliardenschäden und wirft dem Westen vor, nicht ausreichend Flugabwehrraketen zu liefern. Das Land wehrt sich inzwischen seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

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    Kommentare

    User #3711 (nicht angemeldet)

    Bravo UA

    User #6246 (nicht angemeldet)

    Die Zerstörung von Wildberries, OZON, Luftwaffenstützpunkten, vieler Raffinerien usw. sind also keine kritischen Schaden. Na dann würde ich sagen, Glück gehabt

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