Putin verspricht Peseschkian Russlands weitere Unterstützung

    Keystone-SDA
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    Kirgisistan,

    Kremlchef Wladimir Putin hat dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian bei einem Treffen Russlands Unterstützung für das von den USA angegriffene Land zugesichert. «In dieser schwierigen Zeit versuchen wir, ihnen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen; wir haben darüber gesprochen und liefern die benötigten Waren», sagte Putin bei dem Gespräch in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Details nannte er nicht. Er verwies aber auch auf den humanitären Bereich; so würden in Russland fast 10.000 iranische Studenten ausgebildet, darunter viele angehende Ärzte.

    Kremlchef Wladimir Putin
    Kremlchef Wladimir Putin. - keystone

    Peseschkian dankte der russischen Regierung für ihre Unterstützung während des Kriegs sowie für ihre Hilfe bei den wirtschaftlichen Folgen der US-Sanktionen. «Die Beziehungen zwischen Iran und Russland sind aufrichtig und tief, und die Beziehungen beider Länder haben sich in allen Bereichen verbessert», sagte der Präsident laut der iranischen Staatsagentur Irna. Teheran und Moskau hatten dazu eine strategische Partnerschaft vereinbart.

    Putin bat auch darum, dass Peseschkian Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei «unsere Grüsse und Worte aufrichtiger Unterstützung» ausrichten möge. «Wie ich bereits mehrfach betont habe, stehen wir in Russland solidarisch an der Seite des iranischen Volkes», sagte Putin. «Wir bewundern ihren Mut und ihre Standhaftigkeit im Kampf für ihre nationalen Interessen», sagte Putin. Zugleich beklagte er die Brüchigkeit des zuletzt vereinbarten Waffenstillstands.

    «Trotz der militärisch-politischen Lage halten wir die Dynamik der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie der Zusammenarbeit aus dem vergangenen Jahr aufrecht», sagte Putin. Zwischen beiden Ländern gebe es eine Regierungskommission, die regelmässig tage.

    Putin und Peseschkian nahmen in Bischkek am Gipfel der china- und russlandfreundlichen Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) teil. Die SCO setzt sich unter Abkehr vom Westen für die Kooperation der Staaten des Globalen Südens und Ostens ein.

    Die Ukraine wirft Moskau und Teheran vor, sich gegenseitig in ihren Kriegen zu unterstützen. Putin hatte in seinem Angriffskrieg iranische Drohnen erhalten; Teheran wiederum soll Satellitendaten für Angriffe im Nahen Osten von Moskau erhalten haben. Keine der Seiten hat diese Form der militärischen Hilfe bestätigt.

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    Kommentare

    User #1765 (nicht angemeldet)

    Interessant. Putin (pleite und unfähig, den Ukrainekrieg zu gewinnen oder zu beenden) "verspricht Unterstützung". Wovon? 🤡

    User #2709 (nicht angemeldet)

    Fürchtet Russen-Diktator Wladimir Putin um sein eigenes Leben, wenn er den Krieg gegen die Ukraine nicht gewinnt? Das legt zumindest ein Satz nahe, den er laut „Economist“ gegenüber Vertrauten gesagt haben soll: „Sie werden mich hängen.“ Die britische Zeitung beruft sich dabei auf einen Insider aus Putins Umfeld. Wann genau Putin den Satz gesagt haben soll und in welchem Zusammenhang, ist unbekannt. Klar ist jedoch: Der Krieg wird für den Kreml-Chef auch innenpolitisch zunehmend zum Problem. Die Nervosität unter den Russen wächst. Laut einer Umfrage des kremlnahen Fonds für Öffentliche Meinung (FOM) gaben 53 Prozent der Befragten an, dass in ihrem Umfeld eher Unruhe herrsche.

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