Putin nennt Beziehungen zu Syrien verbessert
Russlands Präsident Wladimir Putin hat beim Empfang des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa Fortschritte in den Beziehungen beider Länder gelobt.

«Die Zeit seit unserem vorangegangenen Treffen ist nicht ungenutzt vergangen, viel wurde für die Wiederherstellung unserer zwischenstaatlichen Beziehungen getan», sagte er beim Treffen im Kreml. Es sei auch gelungen, die Wirtschaftsbeziehungen wiederzubeleben, betonte er. Russland galt als Schutzmacht des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, der 2024 gestürzt wurde.
Al-Scharaa habe einen grossen Beitrag zur Normalisierung des Verhältnisses geleistet, sagte Putin über seinen Gast. Zuletzt war al-Scharaa im Oktober 2025 in Moskau. Es gebe gemeinsame Projekte in den Bereichen Industrie, Sport und Medizin, sagte der russische Präsident, ohne Details zu nennen.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Damaskus gelten als kompliziert. Russland hat Assad nicht nur viele Jahre bei dessen Machterhalt militärisch unterstützt, sondern ihm nach seinem Sturz auch Asyl gewährt. Die neue Regierung in Syrien fordert die Auslieferung des ehemaligen Staatspräsidenten, dem sie Kriegsverbrechen vorwirft.
Syrien ist für die Logistik russischer Aktivitäten speziell auf dem afrikanischen Kontinent wichtig. Moskau unterhält in dem Nahoststaat Militärbasen.










