Prozess gegen früheren Bundeswehrsoldaten Franco A. wegen Anschlagsplanung beginnt

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    Deutschland,

    Weil er sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und einen Anschlag geplant haben soll, muss sich ab Donnerstag (10.00 Uhr) ein ehemaliger Bundeswehrsoldat vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main verantworten.

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    Justitia - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mögliche Opfer seines mutmasslich geplanten Anschlags sollen der damalige Bundesjustizminister und heutige Aussenminister Heiko Maas (SPD), die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) oder eine Menschenrechtsaktivistin gewesen sein..

    Die Anklage wirft Franco A. unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat «aus einer völkisch-nationalistischen Gesinnung» heraus vor. Zudem soll sich der Rechtsextremist als syrischer Flüchtling ausgegeben haben, um den Tatverdacht bei späteren Ermittlungen auf Asylbewerber in Deutschland zu lenken.

    Mögliche Opfer seines mutmasslich geplanten Anschlags sollen der damalige Bundesjustizminister und heutige Aussenminister Heiko Maas (SPD), die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) oder eine Menschenrechtsaktivistin gewesen sein. Zudem soll er Munition und Sprengkörper aus den Beständen der Bundeswehr an sich genommen und weitere unerlaubte Gewehre besessen haben. Bis Mitte August sind zwölf Verhandlungstage angesetzt.

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