NATO

    Postenwechsel in Kiew: Nato erwartet keine Kursänderung

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet durch die Neubesetzung des Postens des ukrainischen Verteidigungsministers keine grossen Änderungen an der Strategie im Abwehrkampf gegen Russland.

    Nato Mark Rutte
    Nato-Chef Mark Rutte. - keystone

    Rutte sagte der Nachrichtenagentur DPA in Brüssel, er gehe davon aus, dass der nächste Verteidigungsminister der künftigen Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj den Kurs von Mychajlo Fedorow fortsetzen werde. Im Abwehrkampf gegen die russischen Invasionstruppen stünden die Ukrainer heute deutlich besser da als noch Anfang des Jahres.

    «Schauen Sie sich die Front an: Die Russen erzielen zwar weiterhin kleinere Geländegewinne, aber deutlich geringere als noch vor vier oder fünf Monaten», sagte er. Gleichzeitig gelinge es auch den Ukrainern, den Russen wieder Gelände abzunehmen.

    Rutte verwies zudem darauf, dass die Ukrainer den russischen Streitkräften nach wie vor Monat für Monat erhebliche Verluste zufügten, die zwischen 25'000 und 35'000 Toten oder Verwundeten lägen. «Wenn Sie ein junger russischer Mann sind und darüber nachdenken, sich dem Krieg anzuschliessen, könnten Sie schon in diesem oder im nächsten Monat zu diesen rund 30'000 gehören», warnte er in Richtung Russland.

    Zugleich sei die Ukraine erfolgreich damit, Ziele tief im russischen Hinterland anzugreifen – etwa Energieinfrastruktur und die russische Rüstungsindustrie. «Insofern steht die Ukraine heute deutlich besser da», sagte er.

    Mit Fedorow habe er eine gute Arbeitsbeziehung gehabt, fügte Rutte hinzu. Er sei überzeugt, dass auch sein Nachfolger diesen Weg weitergehen wird.

    Kommentare

    User #3589 (nicht angemeldet)

    Die Ukraine ist etwas vom korruptesten was es gibt. Sie verheizen ihr Volk für einen Stellvertreterkrieg des kollektiven Westen gegen Russland. Die Strategie ist die selbe wie damals in ex Jugoslawien damals. Man wollte Russland zerschlagen um an deren Rohstoffe zu kommen. Mit Jelzin wäre das fast aufgegangen. Dessen Nachfolger hat dem Verteidigungsbündnis NATO einen Strich durch dessen Strategie gemach.

    User #4119 (nicht angemeldet)

    Die NATO macht das sehr geschickt. Ein falscher Angriff von Putin - dann wird Russland überrollt. Das wäre das Ende von Russland...

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