Post und Gewerkschaften einigen sich auf Lohnmassnahmen 2026
Die Post und die Sozialpartner Syndicom und Transfair haben sich auf Lohnmassnahmen für 2026 geeinigt. Insgesamt wird rund ein Prozent der Lohnsumme für generelle und strukturelle Lohnmassnahmen zur Verfügung gestellt. Davon sollen rund 25'000 Angestellte profitieren, insbesondere jene mit tieferen Einkommen, wie die Post mitteilte.

Die Lohnmassnahmen sollen mit dem Aprillohn umgesetzt werden, hiess es in der Mitteilung vom Donnerstag weiter. Um eine «kontinuierliche» Lohnentwicklung zu fördern, erhöht die Post zudem die Ober- und Untergrenzen der Lohnbänder um 0,6 Prozent, mindestens aber um 450 Franken. Der Mindestlohn steigt somit neu auf 55'738 Franken pro Jahr.
Teil der Einigung sei auch eine schrittweise Harmonisierung der Spesenregelungen. Bis 2027 sollen die bisher unterschiedlichen Regelungen für die Brief-, Paket- und gemischte Zustellung angeglichen werden. Ein erster Schritt soll am 1. April in Kraft treten.
Der Personalverband Transfair zeigte sich angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen der Post mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Für die Gewerkschaft Syndicom ist das Resultat ein Kompromiss, der «unter schwierigen Rahmenbedingungen erreicht werden konnte». Die Post betonte in der Mitteilung, mit den Massnahmen faire und attraktive Anstellungsbedingungen zu sichern.
Die Lohnverhandlungen für das Personal der PostFinance AG, der Post Immobilien Management und Services AG, der Swiss Post Cargo CH AG sowie der PostAuto AG werden derweil separat geführt.
Im vergangenen Jahr scheiterten die Lohnverhandlungen zwischen Transfair, Syndicom und der Post bzw. Postfinance noch. Betroffen waren damals rund 30'000 Beschäftigte. In der Folge kam es zu einem Schlichtungsverfahren.






