Polizei fordert Räumung des Rechenzentrum-Protestcamps in Benken ZH

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Aktivistinnen und Aktivisten haben am Donnerstag in Benken ZH ein Widerstandscamp gegen das geplante Rechenzentrum in Beringen SH errichtet. Nun müssen sie es bis morgen Freitag um 6 Uhr räumen. Die Kantonspolizei Zürich hat ihnen eine entsprechende Frist gesetzt.

Aktivistinnen und Aktivisten wollen sich mit einem Widerstandscamp gegen ein Rechenzentrum in Beringen SH wehren. (Symbolbild)
Aktivistinnen und Aktivisten wollen sich mit einem Widerstandscamp gegen ein Rechenzentrum in Beringen SH wehren. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW

Die Gemeinde habe dem Widerstandscamp keine Bewilligung erteilt, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich am späteren Donnerstagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Deshalb setzte sie die Frist zur Räumung.

Wenn diese nicht eingehalten werde, müsse die Lage neu beurteilt werden, so der Sprecher. Die Polizei habe verschiedene Personenkontrollen durchgeführt.

Die Organisatoren des Camps teilten ebenfalls mit, dass sie zum Abbau aufgefordert worden seien. Mit dem Widerstandscamp «KI kurzschliessen» wollen sie auf den Bau eines Datenzentrums in Beringen aufmerksam machen. Der Betrieb dieses Datenzentrums benötige fast so viel Strom wie der Rest des Kantons Schaffhausen, schreiben sie. Rechenzentren seien «Brandbeschleuniger» für die Klimakrise.

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