Netanjahu kündigt direkte Verhandlungen mit dem Libanon an

Keystone-SDA
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Bern,

Israel plant offiziellen Angaben zufolge, direkte Verhandlungen über friedliche Beziehungen mit dem verfeindeten Libanon aufzunehmen. Nach den wiederholten Bitten des Nachbarlandes habe der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch das Kabinett angewiesen, die Gespräche «so bald wie möglich» zu beginnen, hiess es in einer Mitteilung seines Büros am Donnerstagabend. Die Verhandlungen sollen sich demnach auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren.

ARCHIV - Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel. Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel. Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Ohad Zwigenberg

Libanons Präsident Joseph Aoun hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach die Bereitschaft zu Verhandlungen mit Israel signalisiert.

Israel hatte trotz der Feuerpause im Iran-Krieg am Mittwoch eigenen Angaben zufolge zahlreiche Hisbollah-Ziele im Libanon bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden dabei mehr als 200 Menschen getötet.

Der US-Sender NBC News berichtete unter Berufung auf einen hochrangigen Vertreter der US-Regierung, dass Präsident Donald Trump Netanjahu am Mittwoch in einem Telefonat dazu aufgefordert habe, die israelischen Angriffe im Libanon herunterzufahren. Das Portal «Axios» berichtete unter Berufung auf US-Beamte, der US-Sondergesandte Steve Witkoff habe in einem Gespräch mit Israels Regierungschef eine ähnliche Bitte ausgesprochen.

Kommentare

User #3892 (nicht angemeldet)

Bibi macht alles richtig

User #6138 (nicht angemeldet)

Dieser Verbrecher gehört vor ein Kriegsgericht gestellt.

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