Modi fordert bei Treffen mit Putin Ende des Ukraine-Kriegs

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    Bei einem Treffen mit Russlands Staatschef in China hat der indische Ministerpräsident Modi ein Ende des Ukraine-Krieges gefordert.

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    Russlands Präsident Wladimir Putin (l) und Indiens Premierminister Narendra Modi (r) bei einem Treffen. (Archivbild) - keystone

    Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hat bei einem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Ende des Ukraine-Krieges und eine dauerhafte Friedenslösung gefordert. Der Regierungschef habe seine Unterstützung für die jüngsten Initiativen zur Beilegung des Konflikts bekundet, teilte das indische Aussenministerium offiziell mit.

    Putin und Modi trafen sich in der chinesischen Stadt Tianjin beim Gipfeltreffen des Sicherheitsbündnisses Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ).

    Auch der Kreml zitierte Modi mit etwa diesen Worten. Putin ging in seinen öffentlich gemachten Aussagen nicht auf den Krieg ein, sondern betonte die gute und enge Zusammenarbeit. «Russland und Indien unterhalten seit Jahrzehnten besondere Beziehungen – freundschaftliche, vertrauensvolle», sagte er nach Kreml-Angaben.

    Russisches Öl hält indische Motoren am Laufen

    Indien hat sich nach eigenem Verständnis bislang neutral zum Ukraine-Krieg verhalten. Es hat mehrfach ein Ende der Kämpfe gefordert und Moskau vor einer nuklearen Ausweitung des Krieges gewarnt, aber keine eigenen diplomatischen Initiativen ergriffen.

    Im Gegenteil: Die südostasiatische Macht wurde zum zweitgrössten Käufer von russischem Öl.

    Deshalb richtete US-Präsident Donald Trump, der die wirtschaftliche Basis des Kremls schwächen will, Sanktionen gegen Indien: Der Zoll auf indische Waren wurde von 25 auf 50 Prozent erhöht. Russland hält seine Kriegsmaschinerie damit am Laufen, dass es Rohstoffe verkauft, darunter Öl und Gas.

    Modi und Putin: Gespräche in der Präsidentenlimousine

    Bei der Begegnung in Tianjin ging es nach Modis Angaben auf dem Portal X auch um den Handel mit Dünger und um die Kooperation in der Raumfahrt. Russische Medien legten ihr Hauptaugenmerk darauf, dass Modi in Putins Präsidentenlimousine vom Typ Aurus zu dem bilateralen Treffen fuhr.

    Die beiden Politiker hätten in dem Auto etwa 50 Minuten lang miteinander gesprochen. Dann erst begann die offizielle Begegnung der zwei Delegationen.

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    Kommentare

    User #5451 (nicht angemeldet)

    Modi kann fordern was er will, ist Putin eh wurscht.

    User #3875 (nicht angemeldet)

    Letzte Woche hiess es hier noch auf Nau Putin sei Todkrank und Selenskyj behauptet Putin liege im Sterben.

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