Ben Wallace will nicht die Nachfolge des britischen Premierministers Boris Johnson antreten. «Es war keine einfache Wahl», gesteht das Konservativen-Mitglied.
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Ben Wallace zu Ukraine-Krieg: «Das Problem mit dem Einfrieren ist, dass man es garantieren muss.» (Archivbild) - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Ben Wallace bewirbt sich nicht um die Nachfolge von Boris Johnson.
  • Der britische Premierminister war am Donnerstag zurückgetreten.
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Einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge des britischen Premierministers Boris Johnson verzichtet auf eine Kandidatur. Verteidigungsminister Ben Wallace teilte am Samstag mit, er habe «nach umsichtiger Überlegung und Diskussion mit Kollegen und Familie» entschieden, sich nicht am Bewerbungsprozess zu beteiligen.

«Es war keine einfache Wahl, aber mein Fokus liegt auf meinem aktuellen Job und dieses grossartige Land sicherzuhalten.» Eine Empfehlung sprach Wallace, der in Umfragen unter Anhängern der Konservativen Partei vorne liegt, nicht aus. Er hoffe, die Partei konzentriere sich nun auf wichtige politische Fragen.

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Der scheidende britische Premierminister Boris Johnson war viele Jahre lang der Fluch Brüssels. - keystone

Premier Johnson hatte am Donnerstag seinen Rückzug angekündigt. Er will aber noch im Amt bleiben, bis ein Nachfolger gekürt ist. Die Zeitung «Telegraph» berichtete, der neue Partei- und Regierungschef solle am 5. September feststehen.

Bisher haben vier Abgeordnete ihre Bewerbung angekündigt. Am bekanntesten ist der frühere Finanzminister Rishi Sunak. Weitere Kandidaturen werden erwartet. Laut «Telegraph» könnte es bis zu 15 Interessenten geben.

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