Merz will Spahn-Nachfolge noch im Juli klären

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    Deutschland,

    Nach dem Rücktritt von Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Führung der Unionsfraktion noch vor Ende Juli neu regeln.

    ARCHIV - Bundeskanzler Friedrich Merz (l) spricht mit Jens Spahn. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Bundeskanzler Friedrich Merz (l) spricht mit Jens Spahn. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Sebastian Gollnow

    Das Wichtigste in Kürze

    • CDU und CSU wollen die Nachfolge an der Fraktionsspitze zügig klären.
    • Das CDU-Präsidium könnte schon am Montag einen Kandidaten bestimmen.
    • Die Fraktion kann auch in der Sommerpause über den neuen Vorsitz entscheiden.

    Nach dem Rücktritt von Jens Spahn drückt Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Suche nach einer neuen Spitze der Unionsfraktion aufs Tempo.

    Noch vor der ab Ende Juli geplanten Sommerpause des Kanzlers soll möglichst eine Entscheidung fallen. Im Umfeld des CDU-Chefs werden derzeit verschiedene Optionen geprüft.

    Die Vorsitzenden von CDU und CSU schlagen traditionell gemeinsam vor, wer die Fraktion im Bundestag führen soll. Merz und CSU-Chef Markus Söder wollen deshalb über das Wochenende im Austausch bleiben. Ein persönliches Treffen ist nach Angaben aus Parteikreisen jedoch nicht geplant.

    Entscheidung am Montag noch offen

    Am Montag kommt um 11 Uhr das CDU-Präsidium zusammen. Ob Merz bereits dort einen konkreten Namen präsentieren kann, ist noch unklar.

    Die endgültige Entscheidung liegt bei den Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion. Falls nötig, könnte die Union während der parlamentarischen Sommerpause eine Sondersitzung einberufen.

    Die nächste reguläre Fraktionssitzung findet erst am 8. September statt.

    Die weitgehend terminfreie Zeit des Bundeskanzlers beginnt Mitte übernächster Woche. Das Kanzleramt spricht dabei offiziell nicht von Urlaub, da der Regierungschef auch während dieser Zeit im Dienst bleibt.

    Spahn hatte seinen Rücktritt am Samstag erklärt. Zuvor war innerhalb der CDU heftige Kritik an ihm laut geworden, nachdem er und sein Ehemann bekannt gegeben hatten, mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden zu sein. Kritiker warfen dem 46-Jährigen vor, bewusst eine Möglichkeit genutzt zu haben, die in Deutschland verboten ist.

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    Kommentare

    User #4633 (nicht angemeldet)

    Wann hinterfragt sich der Kanzler zweiter Wahl was seine eigene Glaubwürdigkeit anbelangt?

    User #1814 (nicht angemeldet)

    Wann will er Namibia klären, eine Uralte Geschichte, die aufgearbeitet gehört!

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    dsf
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    Druck zu gross

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