Merz und Modi vereinbaren engere Rüstungskooperation

    Keystone-SDA
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    Indien,

    Deutschland und Indien wollen ihre Kooperation im Rüstungsbereich ausbauen. Eine entsprechende Absichtserklärung der Verteidigungsministerien wurde während des Indien-Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in Ahmedabad unterzeichnet.

    Narendra Modi (l), Premierminister von Indien, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchen ein Drachenfestival. Es ist die erste größere Asien-Reise des Kanzlers seit seinem Amtsa...
    Narendra Modi (l), Premierminister von Indien, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchen ein Drachenfestival. Es ist die erste größere Asien-Reise des Kanzlers seit seinem Amtsa... - Keystone/dpa/Kay Nietfeld

    Verträge über konkrete Projekte wurden zunächst nicht abgeschlossen. Indien will aber in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) in Mumbai sechs U-Boote im Wert von acht Milliarden Euro bauen. Die Unterzeichnung einer Vereinbarung darüber wird in Kürze erwartet und könnte ein Türöffner für weitere Kooperationen sein.

    Indien gilt nach der jüngsten Statistik des Friedensforschungsinstituts Sipri als grösster Rüstungsimporteur der Welt. Zwischen 2019 und 2023 bezog das Land immer noch 36 Prozent seiner Rüstungsgüter aus Russland – auch wenn die Tendenz rückläufig ist. Deutsche Rüstungsexporte nach Indien könnten also auch die Abhängigkeit von Russland verringern.

    Insgesamt wurden am Rande der Gespräche zwischen Merz und dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi 27 Absichtserklärungen und Ankündigungen unterzeichnet – von der Zusammenarbeit beim Abbau seltener Erde über die Förderung des Hockey-Nachwuchses in beiden Ländern bis zur Anwerbung von Fachkräften für das deutsche Gesundheitssystem.

    Die Anwerbung von Fachkräften aus Indien ist schon von den Vorgängerregierungen vorangetrieben worden. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Inder in Deutschland ist zwischen 2015 und 2025 nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit von knapp 25.000 auf knapp 170.000 gestiegen. Und mit knapp 60.000 kommt die grösste Gruppe ausländischer Studentinnen und Studenten aus Indien.

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    Kommentare

    User #3906 (nicht angemeldet)

    Narendra Modi (l), Premierminister von Indien macht lieber Geschäfte mit dem Krieg als sich im eigenen Land zu Sorgen, mit Extremer Armut und Unterernährung, Hunderte Millionen Menschen haben noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder modernen Sanitäreinrichtungen, starke Diskriminierung aufgrund des Kastensystems bleibt ein zentrales Problem, Hohe Umweltverschmutzung, geschlechtsspezifische Gewalt und ein hohes Maß an Analphabetismus belasten die soziale Entwicklung.😇😇😇

    User #6233 (nicht angemeldet)

    Wir Bürger müssen nun endlich nachdenken! Wollen wir uns mit der Rüstung ruinieren? In Europa wird derzeit so viel Geld, welches neue Schulden sind, in die "Kriegstüchtigkeit investiert", dass wir bei einem "ausbleiben" eines Krieges dennoch am Boden sind!

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