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    Medien und Verbände stellen sich an Seite von CNN und Co

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Dutzende Verbände und Medienorganisationen haben sich vor Gericht an die Seite der von US-Präsident Donald Trump verbannten Medienhäuser gestellt.

    Trump CNN
    Donald Trump hat kein guets Verhältnis zum Fernsehsender CNN. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trump entzog CNN, MS NOW und «Politico» die Zugangsberechtigung zum Weissen Haus.
    • Über 50 Medien & Verbände stellten sich in einem Gerichtsschreiben hinter die Betroffenen.
    • Die drei Sender klagen gegen die Verbannung, eine erste Anhörung fand bereits statt.

    «Das Vorgehen der Regierung steht im Widerspruch zum ersten Verfassungszusatz, und der Ausschluss der Nachrichtenredaktionen muss unverzüglich rückgängig gemacht werden», hiess es in einem Schreiben an das Gericht. Der genannte Verfassungszusatz stellt die Rede- und Pressefreiheit unter besonderen Schutz. Über 50 Medien und Verbände haben das Schreiben unterzeichnet.

    Am Freitag hatte Trump angekündigt, den drei Medien CNN, MS NOW und «Politico» mit sofortiger Wirkung die Zugangsberechtigung zum Weissen Haus zu entziehen. Der US-Präsident warf ihnen vor, Falschnachrichten zu verbreiten. Kritiker sehen darin einen Einschüchterungsversuch und einen Angriff auf die Pressefreiheit. Die drei Medienhäuser klagen gegen ihre Verbannung.

    Die Unterzeichner des Schreibens begründen ihre Haltung unter anderem mit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 1974. Die Richter hätten darin festgehalten: Wie und in welchem Umfang ein Medium über öffentliche Personen berichtet – «ob ungerecht oder gerecht» -, sei grundsätzlich Gegenstand der geschützten redaktionellen Entscheidungsfreiheit.

    Trump spricht von «Falschberichterstattung»

    Trump habe indes deutlich gemacht, dass er die Medien wegen angeblicher Falschberichterstattung verbannt habe. Damit sei klar, dass es sich um eine unzulässige Diskriminierung aufgrund berichteter Inhalte handele. Das verstosse gegen jahrzehntelange Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs.

    Macht Trump einen guten Job?

    Unterdessen ging in Washington eine erste Anhörung vor Gericht zu Ende, in der die Konfliktparteien ihre Sicht der Dinge schildern konnten. Trump hatte bereits zuvor seine Erwartung öffentlich gemacht, dass er in erster Instanz unterliegen werde.

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    Kommentare

    User #3885 (nicht angemeldet)

    Braucht es die Einschränkung der Presse- und Redefreiheit damit es den Amis dämmert, was dieser Greis in zwei Amtszeiten angerichtet hat?

    User #1860 (nicht angemeldet)

    Pure Diktatur. Ich habe das schon mal erlebt; dreissig Jahre lang. Nie wieder. Ob von links oder von rechts: Wer bestimmt, was medial berichtet und veröffentlicht werden darf, hat in einer Demokratie in einer staatlichen Führungsposition nichts zu suchen.

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