Litauen verlängert eigene Sanktionen gegen Russen und Belarussen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Litauen,

In Litauen hat das Parlament ein Sondergesetz über nationale Sanktionen für russische und belarussische Bürger um weitere zwei Jahre verlängert. Die Regelung war im April 2023 als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verabschiedet worden und ist nach dem nun getroffenen Beschluss der Volksvertretung bis Ende 2027 gültig.

ARCHIV - Mitglieder des litauischen Grenzschutzdienstes patrouillieren an der Grenze zu Belarus. Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa
ARCHIV - Mitglieder des litauischen Grenzschutzdienstes patrouillieren an der Grenze zu Belarus. Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa - Keystone/AP/Mindaugas Kulbis

Das Gesetz sieht etwa Beschränkungen für Russen und Belarussen vor, litauische Visa und Aufenthaltsgenehmigungen zu erhalten. Für Russen gelten zusätzliche Regeln bei der Einreise nach Litauen und dem Erwerb von Immobilien in dem baltischen EU- und Nato-Land.

Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad sowie an Russlands Verbündeten Belarus, dessen Territorium als Aufmarschgebiet für russische Streitkräfte gilt. Der Baltenstaat sieht sich wegen der russischen Invasion in die Ukraine vor vier Jahren von Russland bedroht. In Litauen wird künftig auch eine gepanzerte Brigade der Bundeswehr fest stationiert sein.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Kerosin
182 Interaktionen
Kerosin-Krise
Strasse von Hormus
58 Interaktionen
«Gibt Wege»

MEHR IN POLITIK

Leo
«Uneinigkeit»
3 Interaktionen
Moskau
4 Interaktionen
Bern
5 Interaktionen
Agia Napa

MEHR AUS LITAUEN

spionage
Litauen
Ostsee
3 Interaktionen
Vilnius