Lehrerverband warnt vor sich verschärfendem Lehrermangel

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    Laut Deutschem Lehrerverband fehlen im bevorstehenden Schuljahr bundesweit mehr ausgebildete Lehrkräfte.

    Lehrerin Schulgeld
    Eine Lehrerin in einem Klassenraum. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bericht: Bundesweit im neuen Schuljahr 15.000 Stellen nicht besetzt.

    Das berichtete das Magazin «Focus» am Freitag unter Berufung auf Schätzungen des Verbands. Demnach werden bundesweit rund 15.000 Lehrerstellen nicht besetzt sein, das sind rund 5000 mehr als zum selben Zeitpunkt des Vorjahrs 2018.

    Darüber hinaus werden dem Lehrerverband zufolge 40.000 Stellen mit weniger qualifizierten Kräften wie Studenten und Quereinsteigern oder durch den Einsatz pensionierter Lehrer besetzt. Damit fehlten bundesweit faktisch 55.000 Lehrkräfte.

    «Das entspricht etwa sieben bis acht Prozent aller Lehrerstellen», sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger. Betroffen seien vor allem Grund-, Haupt-, Berufs- und Förderschulen. Zudem sei der Osten stärker betroffen.

    Die Grünen im Bundestag warfen den Bundesländern vor, zu wenig Lehrkräfte auszubilden. Das Problem sei bekannt, die bisherigen Gegenmassnahmen zeigten aber keine ausreichende Wirkung, erklärte die bildungspolitische Sprecherin Margit Stumpp in Berlin.

    Der Lehrerberuf müsse zudem attraktiver gemacht werden - etwa durch Arbeitsentlastung bei der Technikbetreuung oder der Ganztagsbetreung. Lehrer sollten sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können, erklärte Stumpp.

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