Lawrow für Gespräche in Teheran eingetroffen

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    Iran,

    Inmitten der anhaltenden militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran ist Russlands Aussenminister Sergej Lawrow für einen Besuch nach Teheran gereist.

    Sergej Lawrow
    Russlands Aussenminister Sergej Lawrow. (Archivbild) - keystone

    Der russische Minister landete am frühen Nachmittag (Ortszeit) in der iranischen Hauptstadt, wie örtliche Medien übereinstimmend berichteten.

    Laut Irans Aussenministerium stehen bei Lawrows Besuch Gespräche über die Umsetzung bilateraler Abkommen sowie Konsultationen über regionale Entwicklungen auf der Agenda. Neben einem Treffen mit Irans Aussenminister Abbas Araghtschi sei auch ein Gespräch mit Präsident Massud Peseschkian geplant.

    Nach Angaben des russischen Aussenministeriums soll es unter anderem um gemeinsame Logistik- und Energieprojekte gehen. Geplant seien zudem Beratungen über die Lage am Persischen Golf und Auswege aus der internationalen Krise, die Moskau auf die «rechtswidrige Aggression der USA und Israels gegen den Iran» zurückführt.

    Die iranische Führung befürchtet eine neue militärische Eskalation. Politiker und Generäle rechneten in den vergangenen Tagen fest mit einem Angriff der USA oder Israels. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Oktober allerdings erklärt, das Land nicht vor den Kongresswahlen am 3. November angreifen zu wollen.

    Für die Staatsführung im Iran ist der Kreml ein wichtiger Verbündeter. Teheran erhofft sich im Iran-Krieg vor allem militärische Unterstützung. Seit Jahren versucht der Iran, moderne Kampfflugzeuge und Flugabwehrsysteme aus Russland zu erwerben. Russlands Möglichkeiten zur militärischen Unterstützung des Irans sind durch den Krieg in der Ukraine jedoch eingeschränkt.

    Anfang 2025 hatten Russland und der Iran ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen, das unter anderem die militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die kommenden 20 Jahre vertiefen soll. Anders als Russlands Abkommen mit Nordkorea enthält es jedoch keine Beistandsklausel für den Kriegsfall. In den vergangenen Jahren waren beide Staaten angesichts internationaler Isolation enger aneinander gerückt.

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    Kommentare

    User #1503 (nicht angemeldet)

    Da haben sich 2 "Grossmächte" (Russland in Ukraine und USA im Iran)übernommen und beide wollen das der andere ihnen hilft da wieder raus zu kommen.

    User #5408 (nicht angemeldet)

    Der allerklügste Präsident der Welt, trump, meint ja, der Kreml würde den Iran nur bisschen unterstützen, sie könnten viel mehr, aber trump zuliebe halten sie sich zurück. Und trump glaubt das! Und im Kreml können sie nicht mehr aufhören zu lachen.

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