Koalition will Forschung in der Ukraine wiederaufbauen

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    Bern,

    Eine internationale Koalition will das Forschungssystem der Ukraine wiederaufbauen. An einem Treffen in Danzig haben die Mitglieder, darunter die Schweiz, eine gemeinsame Erklärung verabschiedet.

    Ukrainer
    Ukrainer (symbolbild) - keystone

    Das erste hochrangige Treffen der Koalition fand am Freitag am Rande der Ukraine Recovery Conference im polnischen Danzig statt. Dabei verabschiedeten die Mitglieder eine gemeinsame, nicht bindende Erklärung, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Freitag mitteilte.

    Die internationale Koalition war im Vorjahr in Rom ins Leben gerufen worden. Seitens der Schweiz gehören ihr das WBF, die Akademien der Wissenschaften Schweiz und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) an.

    Die Schweiz unterstützt die Ukraine bereits mit verschiedenen Massnahmen, wie das WBF in seiner Mitteilung betont. So fördern der SNF und die National Research Foundation of Ukraine (NRFU) gemeinsame Forschungsprojekte im Umfang von 7,6 Millionen Franken. Die Mittel dafür stellte das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zur Verfügung.

    Zusammen mit dem SBFI und dem Paul Scherrer Institut (PSI) unterstützt der Schweizerische Nationalfonds zudem das Projekt «Light for Ukraine» mit 3,5 Millionen Franken. Weiter erklärte sich das SBFI bereit, die Cern-Jahresbeiträge der Ukraine mitzutragen und finanziert die Organisation von Hochschul-Aufnahmeprüfungen für ukrainische Schülerinnen und Schüler in der Schweiz.

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