Katar dementiert Gefangennahme iranischer Piloten

Keystone-SDA
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Iran,

Katar hat die Darstellung des Irans zurückgewiesen, Piloten aus dem Land gefangenzuhalten. Der Sprecher des Aussenministeriums, Madschid al-Ansari, drückte in einer Mitteilung auf der Plattform X zugleich Verwunderung über die «irreführenden Aussagen» zu einem Zeitpunkt aus, in der diplomatische Bemühungen liefen, um die Spannungen in der Region zu deeskalieren. Katar vermittelt neben Pakistan im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.

ARCHIV - Ein Boot fährt vor der Skyline von Doha (Katar) vorbei. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Symbolbild
ARCHIV - Ein Boot fährt vor der Skyline von Doha (Katar) vorbei. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Symbolbild - Keystone/dpa/Bernd von Jutrczenka

Iranische Medien hatten am Samstag eine Stellungnahme des Leiters des Ausschusses für vermisste Personen beim Generalstab der iranischen Streitkräfte verbreitet. Darin wird behauptet, dass die katarischen Streitkräfte drei iranische Piloten gefangen nahmen, nachdem ihre Kampfflugzeuge kurz nach Beginn des Iran-Kriegs abgestürzt waren. Das Schreiben, in dem nach iranischen Medienberichten auch angeprangert wurde, dass die katarische Regierung den angeblichen Gefangenen nicht erlaube, ihre Familien oder mit ihrem Fall befasste iranische Vertreter zu kontaktieren oder zu treffen, soll an das internationale Rote Kreuz gerichtet worden sein.

Im Juni hatte der Iran schon davon gesprochen, keine Informationen über den Verbleib der Piloten zu haben. Damals hiess es, die iranischen SU-24 Kampfjets seien bei einem Angriff auf den US-Militärstützpunkt al-Udeid von katarischen Jets abgefangen worden. Früh im Iran-Krieg hatte die Islamische Republik die Basis mit Raketen getroffen.

Aus der Reaktion des Sprechers des katarischen Aussenministeriums geht nun hervor, dass die Streitkräfte Luftverteidigungsmassnahmen gegen die iranischen Kampfflugzeuge ergriffen – diese also möglicherweise abschossen – nachdem sie in den Luftraum des Landes eingedrungen waren. Such- und Rettungsteams hätten anschliessend die sterblichen Überreste eines Piloten gefunden, schrieb al-Ansari. Es sei Kontakt zum Iran aufgenommen worden, um die Übergabe zu koordinieren. Katar habe auch ein iranisches Team eingeladen, um sich über die Einzelheiten der Such- und Rettungsmassnahmen zu informieren. Die Einladung sei jedoch unbeantwortet geblieben.

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Kommentare

User #3438 (nicht angemeldet)

Ich wünsche mir das Aktiv was gegen die Ausbreitung des Ölteppich vor Oman gemacht wird. Die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und dieser sinnlose Krieg gestoppt wird!

User #3438 (nicht angemeldet)

Heute mich Erinnert. Wegen Konflikt Iran/USA. Waren das nicht mal zwei Verbündete die vor etwa zwanzig Jahren gemeinsam gehen den Diktator Sadam Hussein im Nachbarland Irak vorgingen ?

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