Berichte: Iran kämpft gegen Ölverschmutzung im Küstengebiet

Keystone-SDA
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Oman,

Nach Monaten der Gefechte um die Schifffahrt in der Strasse von Hormus kämpft der Iran nach eigenen Angaben gegen eine massive Ölverschmutzung im Meer nahe der Insel Gheschm. Erste Massnahmen zur Eindämmung eines Ölteppichs seien eingeleitet, berichtete die iranische Zeitung «Etemad».

Ölrückstände Iran Insel
Am Donnerstag, dem 13. August 2026, sind am Ufer in der Nähe von Fischerbooten auf der iranischen Insel Gheschm Ölrückstände zu sehen. - keystone

Bereits am Freitag hatte der staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet, dass 3,2 Hektar eigene Küste sowie neun Hektar der Küstengewässer betroffen seien. Es seien unter anderem Mangrovenwäldern betroffen. Vorher hatte es von offiziellen Stellen noch geheissen, die Ölverschmutzung sei bereits eingedämmt.

In dem Irna-Bericht hiess es, auch Brutgebiete für Meeresschildkröten seien betroffen. Man gehe davon aus, dass die Ölverschmutzung vom Meer aus an die Küste getrieben worden sei. Die genaue Ursache sei bisher nicht ausgemacht, hiess es bei «Etemad».

Um faktisch die Schifffahrt durch die für den internationalen Handel wichtige Strasse von Hormus zu blockieren, hatten Streitkräfte der Islamischen Republik seit Ausbruch des Iran-Kriegs viele Frachter attackiert. Die USA reagierten mit einer Seeblockade für iranische Schiffe und feuerten ebenfalls mehrfach, um diese manövrierunfähig zu machen.

Auch an der Küste Omans breitet sich ein Ölteppich aus. Dort war der Tanker «Caroline Bezengi» auf Grund gelaufen, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird und unter EU-Sanktionen steht. Er droht nach Experteneinschätzung auseinanderzubrechen. Ob die Ölverschmutzung an der iranischen Küste mit der «Caroline Bezengi» in Zusammenhang steht, war zunächst unklar.

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Kommentare

User #882 (nicht angemeldet)

Iran hat vermutlich gleich viele Massenvernichtungswaffen wie damals der Irak. Seien wir ehrlich, den USA geht es alleine um die Kontrolle der Ölreserven. Irak, Libyen, Venezuela und jetzt ist der Iran dran. Dann stehe auf der Wunschliste noch die Bödenschätze von Kanada (soll gemäss Doni der 51. Bundesstaat sein) und Grönland. Lest das Buch von 2002 "Mit der Ölwaffe zur Weltmacht". Da steht alles schon drin.

User #2117 (nicht angemeldet)

Die Einzigen, die mir leod tun, sind die Fische und das ganze Ökosystem im Meer. Die leiden sonst schon genug durch die Überheblichkeit gewisser Menschen.

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