Irans Präsident beauftragt Aussenminister mit US-Verhandlungen

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Iran,

Irans Präsident Massud Peseschkian hat seinen Aussenminister beauftragt, Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zu führen. «Diese Verhandlungen sollen im Rahmen unserer nationalen Interessen geführt werden», schrieb Irans Präsident auf X. Er forderte ausgewogene Verhandlungen, «frei von Drohungen und unangemessenen Erwartungen».

HANDOUT - Irans Präsident Massud Peseschkian spricht während einer Regierungssitzung (Archivbild). Foto: Iranian Presidency/ZUMA Press Wire/dpa
HANDOUT - Irans Präsident Massud Peseschkian spricht während einer Regierungssitzung (Archivbild). Foto: Iranian Presidency/ZUMA Press Wire/dpa - Keystone/ZUMA Press Wire/Iranian Presidency

Am Montag war bekanntgeworden, dass die USA und der Iran zu neuen Verhandlungen zusammenkommen wollen. US-Medien zufolge soll das Treffen zwischen Irans Aussenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff am Freitag in Istanbul stattfinden. Auch Vertreter regionaler Staaten wie Saudi-Arabien, Katar und Pakistan werden demnach erwartet.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, die Gespräche waren jedoch bei zentralen Fragen ins Stocken geraten. So fordern die USA etwa, dass Irans Führung die Urananreicherung vollständig einstellt. Teheran ist zur Begrenzung seines Atomprogramms bereit, betrachtet solche Maximalforderungen jedoch als rote Linie.

Verhandlungen mit den USA sehen viele Iraner nach der blutigen Niederschlagung der Proteste Anfang Januar äusserst kritisch. US-Präsident Donald Trump hatte den Demonstranten auf dem Höhepunkt der Massendemonstrationen seine Unterstützung zugesagt. Dass er nun mit der iranischen Staatsführung verhandeln will, die für Tausende Tote bei den Protesten verantwortlich gemacht wird, werten viele im Iran als Verrat.

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Kommentare

User #3624 (nicht angemeldet)

Ein Angriff auf den Iran ist innerhalb der nächsten 48 Stunden aufgrund der Veröffentlichung der Epstein-Akten möglich — Serbischer Präsident Vučić. Manchmal, wenn Unsinn auftaucht, egal wie dumm es klingt — wie es bei Monica Lewinsky der Fall war — dann wird jemand bombardiert. Ich bin fast sicher, dass dies einige Entscheidungen beschleunigen wird.

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