Bern Pride solidarisiert sich mit Betroffenen von Angriff in Berlin

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Bern,

Der Vorfall am Christopher Street Day in Berlin erschüttert auch die Veranstaltenden des Pride Festivals in Bern. Ihre Gedanken seien «bei allen Betroffenen, ihren Angehörigen und allen Menschen, die das Geschehene miterleben mussten.»

In Bern gingen am Samstag rund 10'000 Menschen für die Rechte und Anliegen queerer Menschen auf die Strasse. (Archivbild)
In Bern gingen am Samstag rund 10'000 Menschen für die Rechte und Anliegen queerer Menschen auf die Strasse. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

«Gerade in solchen Momenten zeigt sich, was Community bedeutet: Wir tragen einander, stehen füreinander ein und lassen niemanden allein», schrieben die Veranstaltenden der Bern Pride auf Instagram am Sonntagmorgen. Der Post richtete sich auch direkt an die Berliner Community und den Christopher Street Day (CSD) in Berlin: «Wir sind bei euch. In Gedanken, in Solidarität und im gemeinsamen Zusammenhalt über Grenzen hinweg.»

Der CSD in Berlin musste am Samstagabend kurz vor 22.00 Uhr abgebrochen werden, nachdem ein Auto am Rande der Grossveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Mindestens eine Frau wurde getötet, 16 weitere Menschen wurden verletzt – mehrere davon lebensbedrohlich.

Am Samstag gingen auch in Bern Menschen für die Rechte und Anliegen queerer Menschen auf die Strasse. Nach Angaben der Organisatorinnen und Organisatoren nahmen rund 10'000 Menschen teil. Neben einem Kundgebungsumzug durch die Stadt fanden auch Konzerte, Reden und Drag-Shows auf dem Bundesplatz statt.

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