Irans Aussenminister attackiert Kanzler Merz: «Widerwärtiger Charakter»

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Iran,

Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf attackiert und seine Hoffnung auf einen Regierungswechsel in Berlin zum Ausdruck gebracht. Er attestierte dem CDU-Chef «politische Naivität» und einen «widerwärtigen Charakter».

Friedrich Merz
Irans Aussenminister attackiert Kanzler Merz: «Widerwärtiger Charakter». - keystone

Der Iran habe stets enge Beziehungen zu Deutschland gepflegt, schrieb Araghtschi auf X. «Umso bedauerlicher ist es, dass nun eine Person wie Herr Merz Deutschland auf der Weltbühne vertritt.» Der Minister betonte: «Wir hoffen, dass Deutschland wieder eine reifere und ehrenhafte politische Führung bekommt.» Deutschland sei vom «Motor des Fortschritts in Europa» zum «Motor des Rückschritts geworden».

Araghtschi reagierte mit seinem Post auf Merz' Äusserungen vom Vortag. Dieser hatte dem Iran mit neuen Sanktionen gedroht, sollte Teheran nicht die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung und die Arbeit am militärischen Atomprogramm beenden. «Wir sind bereit, den Druck auf Teheran weiter zu erhöhen», sagte der CDU-Vorsitzende vor Beginn seiner ersten Reise in die Golfregion. Die Bundesregierung stehe dazu in einem engen Austausch mit Grossbritannien, Frankreich, den USA, Israel und den Partnern in der Region.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #3522 (nicht angemeldet)

Friedrich Merz, der „Sonnenkönigs“, der über den Dingen schwebt 🤦‍♂️🤦‍♀️😂😂😂

User #3522 (nicht angemeldet)

„Sonnenkönigs“, der über den Dingen schwebt 😎👍👍🥂 Der Kanzler-Tanz im Spiegelsaal. Während Friedrich Merz auf dem internationalen Parkett die Pirouetten dreht, fragen sich die Zuschauer zu Hause, ob er die Musik überhaupt noch hört, die das Volk spielt. 1. 🎻 2. 🎻3. 🎻😎

Weiterlesen

abwehr
193 Interaktionen
Luftabwehr
mate
108 Interaktionen
Dosen-Boom

MEHR IN POLITIK

3 Interaktionen
Prag
11 Interaktionen
Kiew
Wolodimir Selenskij
4 Interaktionen
Kiew

MEHR AUS IRAN

2 Interaktionen
Teheran
Genf
2 Interaktionen
Teheran
Iran
Nach Unruhen
Politiker-Aussage