Iran fordert vor Treffen mit den USA Gespräche auf Augenhöhe

Keystone-SDA
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Bern,

Irans Aussenminister hat vor Auftakt der Verhandlungen mit den USA Gespräche auf Augenhöhe gefordert. «Gleichberechtigung, gegenseitiger Respekt und gegenseitige Interessen sind keine Rhetorik – sie sind unverzichtbar und die tragenden Säulen eines dauerhaften Abkommens», schrieb Abbas Araghtschi auf der Plattform X. «Wir handeln in gutem Glauben und bestehen zugleich entschlossen auf unseren Rechten.»

ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Foto: Marwan Naamani/dpa/Archivbild
ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Foto: Marwan Naamani/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Marwan Naamani

Bei dem Treffen in der omanischen Hauptstadt Maskat wird er unter anderem von seinen Vizeministern Madschid Tacht-Rawantschi und Kasem Gharibabadi begleitet, wie der staatliche iranische Rundfunk berichtete. Die Verhandlungen sollen um 10.00 Uhr (Ortszeit; 07.00 Uhr MEZ) beginnen.

Dem staatlichen Rundfunk zufolge will das Team um Araghtschi bei den Verhandlungen mit den USA ausschliesslich über Irans Atomprogramm sprechen. Für die US-Seite sind hingegen auch Irans Programm zur Herstellung ballistischer Raketen und Teherans Unterstützung regionaler Milizen wichtige Themen.

Für die USA wird der Sondergesandte Steve Witkoff in Maskat erwartet. Begleitet wird er von Präsident Donald Trumps Schwiegersohn, Jared Kushner. Das Treffen findet vor dem Hintergrund wiederholter Drohungen Trumps mit einem militärischen Eingreifen statt.

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Kommentare

User #4633 (nicht angemeldet)

Da wäre Merz bestimmt auch gerne dabei.

User #2777 (nicht angemeldet)

Es wird keine Gespräche auf Augenhöhe geben. Auch die werden die Pille von Trump schlucken müssen.

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