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    IKRK-Präsidentin: «Ist nicht die Zeit, Standards zu senken»

    Keystone-SDA
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    Genève,

    IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric mahnt zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts.

    IKRK Mirjana Spoljaric
    Mirjana Spoljaric Egger, Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). (Archivbild) - keystone

    IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric hat die Staaten gemahnt, wie wichtig es für sie sei, das humanitäre Völkerrecht umzusetzen. Sie hätten sich dazu verpflichtet, rief sie ihnen am Montag in Genf zu. Und: «Es ist nicht die Zeit, unsere Standards zu senken.»

    «Millionen von Menschen, die in über 120 Konflikten auf der ganzen Welt leiden, haben eine Erwartung an das humanitäre Völkerrecht.» Dies sagte die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zu Beginn der Internationalen Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds.

    «Wir arbeiten im Namen der Kriegsopfer»

    «Wenn dieses Recht jetzt nicht angewendet wird, in einer Zeit dringender Bedürfnisse, wann dann?» Dies fragte Spoljaric die Tausenden von Delegierten, die sich für vier Tage in der Stadt versammelt haben. Und sie bekräftigte, dass das IKRK neutral sei und nicht für die eine oder andere Seite Stellung beziehe.

    Dies ohne spezifische Konflikte und ihre Konfliktparteien namentlich zu erwähnen. «Wir arbeiten im Namen der Kriegsopfer», erklärte die IKRK-Präsidentin weiter. Sie wünsche sich, dass die alle vier Jahre stattfindende Konferenz das humanitäre Völkerrecht auf nicht politisierte Weise voranbringen könne.

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    Kommentare

    User #8750 (nicht angemeldet)

    Eine Konferenz ohne Kompetenz...

    Nicole

    Das gilt doch für Israel nicht. Die können Schalten und Walten wie sie wollen ohne Konsequenzen. Sieht endlich jeden Staat gleich an.

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