IAEA prüft Vorwurf zu Drohnenangriff auf AKW Saporischschja

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat besorgt auf einen möglichen Drohneneinschlag in einem Maschinengebäude des russisch besetzten Atomkraftwerks Saporischschja im Südosten der Ukraine reagiert. IAEA-Experten vor Ort hätten um Zugang zum betroffenen Kraftwerksgebäude gebeten, teilte die Organisation auf der Plattform X mit. Demnach wäre es der erste Drohnenangriff seit April 2024 auf das Kraftwerksgelände.

    ARCHIV - Das Kernkraftwerk Saporischschja ist im Hintergrund des flachen Kachowka-Stausees nach der Zerstörung des Staudamms zu sehen. Das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk...
    ARCHIV - Das Kernkraftwerk Saporischschja ist im Hintergrund des flachen Kachowka-Stausees nach der Zerstörung des Staudamms zu sehen. Das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk... - Keystone/AP/Kateryna Klochko

    Zuvor hatten die von Moskau eingesetzte Kraftwerksleitung und der Chef des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, über einen Drohnenangriff auf den Maschinensaal des Reaktors sechs informiert. Sie lasteten den Vorfall dem ukrainischen Militär an. Dabei soll eine über ein Glasfaserkabel ferngesteuerte Drohne eingesetzt worden sein. Belege wurden nicht vorgelegt. Die ukrainische Armee wies die Vorwürfe zurück und schrieb in einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Stellungnahme von einem Versuch der «atomaren Erpressung» durch Russland.

    Das AKW im südostukrainischen Gebiet Saporischschja ist mit einer Nennleistung von 6.000 Megawatt das grösste Atomkraftwerk in Europa. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 geriet das Kraftwerk im Monat darauf unter russische Kontrolle. Aus Sicherheitsgründen wurden alle sechs Reaktoren abgeschaltet. Der nahe Fluss Dnipro trennt in der Gegend russische und ukrainische Truppen.

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    Kommentare

    User #2477 (nicht angemeldet)

    Nur prüfen ist zu wenig! Sele muss bestraft werden! Kriegsverbrecher!

    User #3907 (nicht angemeldet)

    Könnt sich ein Hintertürchen für Putin öffnen? Ein RU-Dröhnchen und das AKW löst viel Schlimmes aus?

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