UN-Generalsekretär António Guterres hat die internationale Staatengemeinschaft zu mehr Engagement beim Ausbau der erneuerbaren Energien aufgefordert.
UN-Generalsekretär António Guterres
UN-Generalsekretär António Guterres - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Staaten und Unternehmen sagen mehr als 400 Milliarden Dollar zu.

«Wir haben einen doppelten Imperativ: die Energiearmut beenden und den Klimawandel begrenzen», sagte er auf einem hochrangig besetzten Energiedialog am Rande der UN-Generalversammlung am Freitag. Die Antwort auf beide Herausforderungen sei «erschwingliche, erneuerbare und nachhaltige Energie für alle».

Mehrere Staaten, Organisationen und Unternehmen haben aus Anlass des Treffens über 400 Milliarden Dollar für die Förderung erneuerbarer Energien zugesagt - viele der Geldbeiträge waren aber schon zuvor bekannt. Das Geld soll unter anderem in die Entwicklung neuer Technologien etwa im Bereich Wasserstoff fliessen und mehr Menschen in Entwicklungsländern den Zugang zu Strom ermöglichen. Nach UN-Angaben haben weltweit fast 760 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Ziel sollte es sein, diese Zahl bis 2025 zu halbieren, erklärte Guterres.

Der UN-Generalsekretär verwies darauf, dass es bereits Fortschritte gebe. So machten die erneuerbaren Energien bereits 29 Prozent der weltweiten Stromerzeugung aus. «Aber das geht nicht annähernd schnell genug», sagte Guterres. «Wir sind noch weit davon entfernt, erschwingliche und saubere Energie für alle zur Verfügung stellen zu können.»

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