Die christlich demokratische Union Deutschlands fordert ihren Kanzlerkandidaten Armin Laschet auf, ein Team für seine Regierung zu präsentieren.
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Armin Laschet, Vorsitzender christlich demokratische Union Deutschlands. - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein CDU-Ministerpräsident fordert Laschet auf, ein Regierungsteam zu präsentieren.
  • Die Umfragewerte des Kanzlerkandidaten sind weiterhin schlecht.
  • Er solle nun zeigen, mit wem er das Land künftig prägen wolle.

Der Wahlkampf der Union mitsamt ihrem Spitzenkandidaten Armin Laschet läuft alles andere als rund. Nun fordert ein Ministerpräsident der christlich demokratischen Union Deutschlands: Laschet soll ein Team aufstellen, mit dem er regieren will.

Nach schwachen Umfragewerten hat Tobias Hans Unionskanzlerkandidat Armin Laschet aufgefordert, ein Team möglicher Minister zu präsentieren. Hans ist der saarländische Ministerpräsident und wie Laschet ebenfalls Angehöriger der CDU.

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Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat schlechte Umfragewerte. Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

«Wir müssen endlich zeigen, wofür die Union steht und mit wem wir neben dem Kanzlerkandidaten die Zukunft des Landes prägen wollen», sagte Hans der «Rheinischen Post».

CDU: Laschet steht unter Druck

Es gebe in der heutigen Ministerriege und in der Spitze der Bundestagsfraktion «viele fähige Köpfe», denen man Verantwortung für das Land zutraue. «Ich bin ein Fan davon, noch vor der Wahl zu sagen, wer in einem Team drin ist und wer für welche Themen steht. Ich bin sicher, dass das jetzt auf den Weg gebracht wird.» Laschet steht wegen der schlechten Umfragewerte der Union rund vier Wochen vor der Bundestagswahl unter Druck.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak stellte sich hinter ihn und schloss einen Austausch des Kanzlerkandidaten aus. «Die Kandidatenfrage ist lange entschieden, und wir kämpfen jetzt gemeinsam für unser Land, damit es in die richtige Richtung geht. Mit Armin Laschet an der Spitze und gemeinsam mit der CSU. Wir wollen gemeinsam gewinnen», sagte Ziemiak der «Neuen Osnabrücker Zeitung» am Freitag.

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