EU

EU-Behörde: Zahl der illegalen Grenzübertritte sinkt deutlich

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die EU-Behörde Frontex hat im ersten Halbjahr etwa ein Drittel weniger illegale Grenzübertritte an den Aussengrenzen Europas verzeichnet.

Frontex
Frontex ist für den Schutz der Aussengrenzen des Schengen-Raums zuständig. - keystone

49.000 Einreisen bedeuteten einen Rückgang von 37 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025, teilte die Behörde in Warschau mit. «Die Zahlen zeigen klar: Die europäische Migrationswende wirkt», sagte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner in Brüssel.

Hauptfluchtrouten bleiben demnach die Küsten des Mittelmeeres, wo Migranten versuchen, mit Booten überzusetzen. Nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration kamen in diesem Jahr bereits 1.300 Menschen auf diesen Routen ums Leben. Während es im Osten und mittleren Teil des Mittelmeeres weniger illegale Einreisen gab, stieg die Zahl im Westen an der spanischen Küste an.

«Weniger Boote stechen Richtung Europa in See, und das ist das Ergebnis der dauerhaften Kooperation mit unseren Partnern in der Region», sagte Frontex-Direktor Hans Leijtens der Mitteilung zufolge. Auch an der EU-Ostgrenze zu Belarus und Russland gab es deutlich weniger illegale Grenzübertritte.

Im Juni ist der EU-Migrations- und Asylpakt in Kraft getreten, der strengere Kontrollen an den Aussengrenzen bedeutet. Er soll auch eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU erreichen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #4987 (nicht angemeldet)

Also, wenn ich alleine nur in unserem Kaff, Wittenbach umschaue, sehe ich jeden Tag neue, fremde Gestalten.

User #4162 (nicht angemeldet)

WER ES GLAUBT WIRD SELIG

Weiterlesen

Badi
334 Interaktionen
Badis übervoll
Stadtbusse
138 Interaktionen
Mehr Kontrollen

MEHR EU

Iran
72 Interaktionen
Bericht
53 Interaktionen
Für EU-Arbeitskräfte
Kaja Kallas
64 Interaktionen
Druck
ständerat
12 Interaktionen
Neu aufgeflammt

MEHR AUS STADT BERN

Mischi
4 Interaktionen
«Gute Käse»
Gleis Zug
Durch Münchenwiler
Grimselsee Staumauer
10 Interaktionen
Mehr Energiepotenzial
Schloss in Büren an der Aare
Kommission fordert