EU

EU-Aussenminister treiben Sanktionspläne zu Belarus voran

AFP
AFP

Deutschland,

In der Krise um Belarus haben die EU-Aussenminister ihre Sanktionspläne gegen Verantwortliche für Wahlmanipulation und Gewalt gegen Demonstranten konkretisiert.

EU-Aussenbeauftragter Borrell
EU-Aussenbeauftragter Borrell - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Borrell rechnet mit mehr als 20 Betroffenen - Keine Einigkeit zu Lukaschenko.

Es gebe eine politische Einigung, einzelne Personen mit Sanktionen zu belegen, sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Freitag in Berlin. Demnach könnte die bisher anvisierte Zahl von rund 20 Betroffenen in den kommenden Tagen noch steigen.

Die Aussenminister hatten schon am 14. August grundsätzlich Sanktionen wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Belarus und der Gewalt gegen Demonstranten beschlossen. Der EU-Rat erstellt derzeit eine Liste mit Betroffenen, gegen die Einreiseverbote und Kontensperrungen erlassen werden sollen.

Borrell wollte sich am Freitag nicht zur Frage äussern, ob auch Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sanktionsliste stehen werde. Er verwies dabei auf die laufende juristische Prüfung und die nötige Vertraulichkeit. Die Liste werde aber «sicherlich hochrangige Regierungsvertreter» enthalten.

Zu Lukaschenko hatte es bei dem zweitägigen Aussenministertreffen unterschiedliche Forderungen gegeben. Länder wie Litauen forderten, ihn umgehend mit Sanktionen zu belegen. Andere Staaten wollten aber abwarten, um Vermittlungsversuche der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) nicht zu gefährden, die einen Dialog zwischen der Regierung in Minsk und der Opposition herbeiführen will.

Kommentare

Weiterlesen

Donald Trump Iran Krieg
Teheran als Ziel
trump
251 Interaktionen
Iran-Krieg

MEHR IN POLITIK

10 Interaktionen
Kiew
Donald Trump
Trump an Iraner

MEHR EU

56 Interaktionen
Bern
Mercosur
17 Interaktionen
Brüssel

MEHR AUS DEUTSCHLAND

dfg
29 Interaktionen
Berlin
Friedrich Merz
18 Interaktionen
Berlin
de
8 Interaktionen
Ski-Dämpfer