Erneut Beschuss in irakischer Kurdenregion gemeldet
Im Norden des Irak ist es erneut zu Beschuss gekommen. Iranische Drohnen hätten am Freitagabend Ziele in der Stadt Sulaimanija in der autonomen kurdischen Region angegriffen, hiess es aus Sicherheitskreisen. Dabei sei es zu Schäden an Waffendepots gekommen, die den als Peschmerga bekannten Kurdenmilizen gehörten, hiess es. Explodierende Munition habe auch Verletzungen unter Zivilisten verursacht.

Nach Angaben eines Anwohners gab es auch auf die Provinzhauptstadt Erbil erneut Angriffe – die dritte Nacht in Folge. Am späteren Abend seien mindestens vier Explosionen zu hören gewesen. Nach den Angriffen seien in Gebieten im Norden und Osten der Stadt Feuer zu sehen gewesen. Offizielle Bestätigungen zu den Angriffen lagen zunächst nicht vor. Auch der Iran äusserte sich bislang nicht dazu.
Davor war am Freitag bekanntgeworden, dass bei einem mutmasslich iranischen Raketenangriff nahe der Stadt Sulaimanija neun Menschen getötet wurden, alle Mitglieder einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe. Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben.










