Selenskyj erhält Auszeichnung für Widerstand der Ukrainer

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Präsident Wolodymyr Selenskyj ist stellvertretend für den Mut und die Widerstandsfähigkeit aller Ukrainer mit dem Ewald-von-Kleist-Preis 2026 geehrt worden. Die Auszeichnung wurde ihm am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz bei einem Empfang von Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) in der Münchner Residenz verliehen. Die Laudatio hielt Polens Ministerpräsident Donald Tusk.

    Wolodymyr Selenskyj (l), Präsident der Ukraine, und Wolfgang Ischinger, Leiter der Sicherheitskonferenz, stehen in der Residenz vor der Verleihung des Ewald-von-Kleist-Preis. Der diesj...
    Wolodymyr Selenskyj (l), Präsident der Ukraine, und Wolfgang Ischinger, Leiter der Sicherheitskonferenz, stehen in der Residenz vor der Verleihung des Ewald-von-Kleist-Preis. Der diesj... - Keystone/dpa/Sven Hoppe

    Tusk sagte, das ukrainische Volk verdiene den grössten Respekt der gesamten freien Welt. Die Ukraine zahle den höchsten Preis für ihren Widerstand gegen den Feind, der auch eine Bedrohung für ganz Europa und die gesamte westliche Welt sei.

    Selenskyj dankte insbesondere den europäischen Staats- und Regierungschefs namentlich für ihre Unterstützung, aber auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und Nato-Generalsekretär Mark Rutte. «Ich danke allen, die uns zur Seite stehen.»

    «Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpft das ukrainische Volk für seine Freiheit, Unabhängigkeit und Würde – zunächst auf der Krim und im Donbass nach dem russischen Einmarsch 2014 und später im gesamten Land, nachdem Russland 2022 seine grossangelegte Invasion gestartet hatte», hatte der Leiter der Konferenz, Wolfgang Ischinger, bei der Bekanntgabe des Preisträgers bereits betont. Die Auszeichnung gelte ausdrücklich auch den vielen Menschen, die ihr Leben im Krieg verloren haben oder verletzt wurden.

    Ewald von Kleist hatte 1963 den Vorläufer der Sicherheitskonferenz, die Wehrkundetagung, gegründet. Mit dem Preis werden Personen oder Institutionen geehrt, die sich besonders um Konfliktbewältigung verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Henry Kissinger, Helmut Schmidt, Valéry Giscard d'Estaing, John McCain, die Vereinten Nationen und Angela Merkel, aber auch die Länder Schweden und Finnland.

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    Kommentare

    User #2477 (nicht angemeldet)

    Hahahaha! Nuggi für baby, damit es nicht heult 😂

    User #1697 (nicht angemeldet)

    Gääähn, guten Morgen. Ja ist denn heut schon Weihnachten?

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